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Machtstrukturen in Computerspielen

Die dichotome Position des Spielers als handelndes Subjekt und als Subjekt der Disziplinierung

Andy Jung

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Paperback / softback
30 October 2011
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien, Note: 1,3, Universität Paderborn (Medienwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Digitale Spiele gelten als das neue Leitmedium und üben eine ungebrochene Faszination auf Jung und Alt aus. Sie sind eine Mischung aus Regeln und Fiktion, wie Jesper Juul es in seinem Buch Half-real beschreibt. Wie andere Spiele auch, schaffen sie abgeschlossene Welten, die innerhalb der realen Welt existieren, mit dem Unterschied, dass sie medial wiedergegeben werden. Eine herausragende Eigenschaft von Spielen ist, dass sie helfen können, für eine befristete Zeit dem Alltag zu entkommen. Sie bieten neben Erholung und Entspannung auch die Möglichkeit, in andere Erfahrungswelten einzutauchen. Der Spieler kann dabei in andere Rollen wie die eines Weltenretters, Kriegsherren oder eines Managers schlüpfen. Die Möglichkeiten scheinen dabei unendlich zu sein. Die Lust am Spielen liegt für viele Computerspieler hauptsächlich in der Tatsachebegründet, dass sie in den Spielen selbst handeln können. Im Gegensatz zu anderen Medien können sie also aktiv in das Geschehen auf dem Bildschirm eingreifen, es beeinflussen und steuern. Das vermittelt eine gewisse Form von Macht, die vom Spieler auszugehen scheint. Er ist jedoch nicht nur Akteur in der digitalen Darbietung, sondern wird bis zu einem gewissen Grad selbst zum Autor der Erzählung. Seine eigenen Aktionen sind ein Teil der gespielten Erzählung. Es herrscht aber keine absolute Handlungsfreiheit vor, denn der Spieler kann nur so handeln, wie das Spiel es ihm gestattet. Er ist an die Regeln des Spiels gebunden. Hier scheint sich eine zweite Machtform hinzu zu gesellen, die den Spieler unterwirft....In meiner Arbeit möchte ich nun, losgelöst von einzelnen Spielen undSpielerfahrungen, die Machtstrukturen innerhalb der Spiele betrachten. Es geht dabei weniger um ein gültiges Modell, sondern um eine theoretische Annäherung an das Phä

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Machtstrukturen in Computerspielen

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Description

Diplomarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien, Note: 1,3, Universität Paderborn (Medienwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Digitale Spiele gelten als das neue Leitmedium und üben eine ungebrochene Faszination auf Jung und Alt aus. Sie sind eine Mischung aus Regeln und Fiktion, wie Jesper Juul es in seinem Buch Half-real beschreibt. Wie andere Spiele auch, schaffen sie abgeschlossene Welten, die innerhalb der realen Welt existieren, mit dem Unterschied, dass sie medial wiedergegeben werden. Eine herausragende Eigenschaft von Spielen ist, dass sie helfen können, für eine befristete Zeit dem Alltag zu entkommen. Sie bieten neben Erholung und Entspannung auch die Möglichkeit, in andere Erfahrungswelten einzutauchen. Der Spieler kann dabei in andere Rollen wie die eines Weltenretters, Kriegsherren oder eines Managers schlüpfen. Die Möglichkeiten scheinen dabei unendlich zu sein. Die Lust am Spielen liegt für viele Computerspieler hauptsächlich in der Tatsachebegründet, dass sie in den Spielen selbst handeln können. Im Gegensatz zu anderen Medien können sie also aktiv in das Geschehen auf dem Bildschirm eingreifen, es beeinflussen und steuern. Das vermittelt eine gewisse Form von Macht, die vom Spieler auszugehen scheint. Er ist jedoch nicht nur Akteur in der digitalen Darbietung, sondern wird bis zu einem gewissen Grad selbst zum Autor der Erzählung. Seine eigenen Aktionen sind ein Teil der gespielten Erzählung. Es herrscht aber keine absolute Handlungsfreiheit vor, denn der Spieler kann nur so handeln, wie das Spiel es ihm gestattet. Er ist an die Regeln des Spiels gebunden. Hier scheint sich eine zweite Machtform hinzu zu gesellen, die den Spieler unterwirft....In meiner Arbeit möchte ich nun, losgelöst von einzelnen Spielen undSpielerfahrungen, die Machtstrukturen innerhalb der Spiele betrachten. Es geht dabei weniger um ein gültiges Modell, sondern um eine theoretische Annäherung an das Phä

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