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Habitus und Medienproduktion

Das Bourdieu´sche Habitus-Konzept im Hinblick auf das Zusammenspiel von Medienproduktion und -konsumption sowie weitere Überlegungen zur Körperlichkeit des Habitus

Christian Heitland

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Paperback / softback
19 March 2011
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Kultur, Technik, Völker, Note: 1,0, Bergische Universität Wuppertal, Veranstaltung: Geschichte und Systematik der Medienproduktion, Sprache: Deutsch, Abstract: Als 1979 Bourdieus La distinction. Critique sociale du jugement (Die feinen Unterschiede.Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft, 1987) erschien, war dies imGroßen und Ganzen ein der Öffentlichkeit präsentierter, empirischer Beleg seinerHabitus-Theorie, die sich als sein Lebenswerk verstehen lässt. Durch seine ethnologischenStudien im französisch besetzten Algerien der 50er und 60er Jahre wurdeBourdieu auf die gesellschaftlichen Unterschiede aufmerksam, die sich in dersozialen Praxis der Bevölkerungsmitglieder äußerten. So gut wie gar nicht vomrationalen Geist der westlichen Industrienationen erfasst, schienen die Handlungender kabylischen Bauern völlig anderen Regeln zu folgen, wie sie der jungeFranzose von seiner Heimat kannte. Dieses Erlebnis kann wohl als der Zeitpunktgelten, in dem aus dem studierten Philosoph auch ein Soziologe wurde. Wiederzurück in Frankreich folgte Bourdieu nun der Hypothese, dass sich ähnliche Verhaltensunterschiedenicht nur zwischen Gesellschaften, sondern auch innerhalbeiner Gesellschaft finden müssten, insbesondere, wenn derselben eine ausgeprägtesoziale Hierarchie zugrunde liegt. So fand er denn auch heraus, dass die Besetzungsozialer Positionen innerhalb der französischen Gesellschaft nicht zufällig ist,sondern eng mit der Verfügung über bestimmte Kapitalien, maßgeblich ökonomischerund kultureller Art, zusammenhängt. Diese Kapitalien, über die ein Individuumvermittels sozialer Beziehungen (soziales Kapital) beispielsweise innerhalbder Familie verfügen kann, tragen maßgeblich zum schulischen Erfolg und damitwiederum zur Vermehrung des kulturellen Kapitals bei, welches seinerseits inForm von Bildungstiteln und Berufsabschlüssen den Zugang zum ökonomischenKapital bestimmt. Dies hielten Bourdieu un

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Habitus und Medienproduktion

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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Kultur, Technik, Völker, Note: 1,0, Bergische Universität Wuppertal, Veranstaltung: Geschichte und Systematik der Medienproduktion, Sprache: Deutsch, Abstract: Als 1979 Bourdieus La distinction. Critique sociale du jugement (Die feinen Unterschiede.Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft, 1987) erschien, war dies imGroßen und Ganzen ein der Öffentlichkeit präsentierter, empirischer Beleg seinerHabitus-Theorie, die sich als sein Lebenswerk verstehen lässt. Durch seine ethnologischenStudien im französisch besetzten Algerien der 50er und 60er Jahre wurdeBourdieu auf die gesellschaftlichen Unterschiede aufmerksam, die sich in dersozialen Praxis der Bevölkerungsmitglieder äußerten. So gut wie gar nicht vomrationalen Geist der westlichen Industrienationen erfasst, schienen die Handlungender kabylischen Bauern völlig anderen Regeln zu folgen, wie sie der jungeFranzose von seiner Heimat kannte. Dieses Erlebnis kann wohl als der Zeitpunktgelten, in dem aus dem studierten Philosoph auch ein Soziologe wurde. Wiederzurück in Frankreich folgte Bourdieu nun der Hypothese, dass sich ähnliche Verhaltensunterschiedenicht nur zwischen Gesellschaften, sondern auch innerhalbeiner Gesellschaft finden müssten, insbesondere, wenn derselben eine ausgeprägtesoziale Hierarchie zugrunde liegt. So fand er denn auch heraus, dass die Besetzungsozialer Positionen innerhalb der französischen Gesellschaft nicht zufällig ist,sondern eng mit der Verfügung über bestimmte Kapitalien, maßgeblich ökonomischerund kultureller Art, zusammenhängt. Diese Kapitalien, über die ein Individuumvermittels sozialer Beziehungen (soziales Kapital) beispielsweise innerhalbder Familie verfügen kann, tragen maßgeblich zum schulischen Erfolg und damitwiederum zur Vermehrung des kulturellen Kapitals bei, welches seinerseits inForm von Bildungstiteln und Berufsabschlüssen den Zugang zum ökonomischenKapital bestimmt. Dies hielten Bourdieu un

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