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Die Stadt in Deutschland

Aktuelle Entwicklung und Probleme

Bernhard Schäfers

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Paperback / softback
03 July 2012
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1975 widmete sich der "Zweite Familienbericht" der Bundesregierung zwar ausfilllr­ Iich den "Sozialisationsdefiziten" der Familie. der im zuriickliegenden Jahrzehnt stattgefundene Geburtenriickgang. der langfristig zu einer erheblichen Schrumpfung des "Familiensektors" unserer Gesellschaft. zur Krise der Rentenversicherung und zur Ausdiinnung der Verwandtschaftsnetzwerke filllren sollte. wurde dagegen gar nicht erwiihnt. 2 Die Demographie hatte bis zur Griindung bevolkerungswissenschaftlicher Lehrstiihle und Institute in den achtziger Jahren iiber mehr als drei Jahrzehnte ein kaum beachte­ tes Schattendasein in den statistischen Amtem gefiihrt. 3 Beide sind (wie Federkeil und Strohmeier 1993 zeigen) im europiiischen Vergleich unterschiedliche Sonderwege gewesen. 4 Das ist eine Situation. in der Handelnde iiber keine verliiBlichen Orientierungen ver­ fUgen konnen. an denen sie im Sinne eindeutiger Erwartungen ihr Handeln oder hier: ihr Leben ausrichten konnten. Ehemals verliiBliche Parameter biographischer Ent­ scheidungen sind zu "Variablen" geworden, vgJ. ausfilllrlicher K.P. Strohmeier 1995. 5 Lediglich die Berufsorientierung (einschlieBlich der faktischen Berufstiitigkeit) weist keine Stadt-Land-Unterschiede auf. 6 Diese biographische und riiumliche Selektivitiit der individue11en Wohnstand­ ortwahlen erkliirt heute die kleinriiumigen (Stadt-Land) Unterschiede in der Vertei­ lung der privaten Lebensformen und die "regionalen Unterschiede der Gebur­ tenhiiufigkeit". Die meisten gewanderten Personen mit zwei und mehr Kindem wa­ ren in einem Arbeitsmarktsurvey von Birg und Flothmann in den liindlichen Riiumen und die meisten gewanderten Personen ohne Kinder in den Dienstleistungszentren zu finden (Birg und Flothmann, 1990). 7 Die Verdriingung der innerstiidtischen Armen via Gentrification ihrer angestammten Wohnquartiere kann im Einzelfall. wie z.B. in Glasgow. einer friiheren "culture city of Europe", als Ausweis erfolgreieher Stadtentwicklungspolitik reklamiert werden.

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1975 widmete sich der "Zweite Familienbericht" der Bundesregierung zwar ausfilllr­ Iich den "Sozialisationsdefiziten" der Familie. der im zuriickliegenden Jahrzehnt stattgefundene Geburtenriickgang. der langfristig zu einer erheblichen Schrumpfung des "Familiensektors" unserer Gesellschaft. zur Krise der Rentenversicherung und zur Ausdiinnung der Verwandtschaftsnetzwerke filllren sollte. wurde dagegen gar nicht erwiihnt. 2 Die Demographie hatte bis zur Griindung bevolkerungswissenschaftlicher Lehrstiihle und Institute in den achtziger Jahren iiber mehr als drei Jahrzehnte ein kaum beachte­ tes Schattendasein in den statistischen Amtem gefiihrt. 3 Beide sind (wie Federkeil und Strohmeier 1993 zeigen) im europiiischen Vergleich unterschiedliche Sonderwege gewesen. 4 Das ist eine Situation. in der Handelnde iiber keine verliiBlichen Orientierungen ver­ fUgen konnen. an denen sie im Sinne eindeutiger Erwartungen ihr Handeln oder hier: ihr Leben ausrichten konnten. Ehemals verliiBliche Parameter biographischer Ent­ scheidungen sind zu "Variablen" geworden, vgJ. ausfilllrlicher K.P. Strohmeier 1995. 5 Lediglich die Berufsorientierung (einschlieBlich der faktischen Berufstiitigkeit) weist keine Stadt-Land-Unterschiede auf. 6 Diese biographische und riiumliche Selektivitiit der individue11en Wohnstand­ ortwahlen erkliirt heute die kleinriiumigen (Stadt-Land) Unterschiede in der Vertei­ lung der privaten Lebensformen und die "regionalen Unterschiede der Gebur­ tenhiiufigkeit". Die meisten gewanderten Personen mit zwei und mehr Kindem wa­ ren in einem Arbeitsmarktsurvey von Birg und Flothmann in den liindlichen Riiumen und die meisten gewanderten Personen ohne Kinder in den Dienstleistungszentren zu finden (Birg und Flothmann, 1990). 7 Die Verdriingung der innerstiidtischen Armen via Gentrification ihrer angestammten Wohnquartiere kann im Einzelfall. wie z.B. in Glasgow. einer friiheren "culture city of Europe", als Ausweis erfolgreieher Stadtentwicklungspolitik reklamiert werden.

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