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Zivilgesellschaft im Kaiserreich

Frederik Böckmann

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Paperback / softback
28 November 2009
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Politische Soziologie, Majoritäten, Minoritäten, Note: 2,0, Universität Osnabrück, Veranstaltung: Europäische Zivilgesellschaften im Wandel, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Zivilgesellschaft gewinnt in Deutschland zunehmend an Stärke und gesellschaftlicher Relevanz, für Jürgen Kocka (2001: 4) verbreitet sie sich sogar wie eine „Epidemie". Dies ist ein Erfolg der stärkeren öffentlichen Wahrnehmung, denn bürgerschaftliches Engagement nimmt in Deutschland immer stärker zu. Der Begriff der Zivilgesellschaft ist den Debatten häufig schon zu einer „Zauberformel" geworden, mit der nahezu alle Steuerungs- und Integrationsprobleme nicht nur des Staates, sondern obendrein auch noch des Marktes gelöst werden sollen.Diese Arbeit soll sich aber nicht mit den aktuellen Debatten um Zivilgesellschaft beschäftigen, sondern mit der Zivilgesellschaft in historischer Perspektive befassen. Genauer gesagt mit Zivilgesellschaft im deutschen Kaiserreich. Einer Zeit, in der sich Deutschland rasant vom Agrarstaat zum Industriestaat wandelte, und wo Vereine und Verbände wie Pilze aus dem Boden sprießen. Je komplexer die deutsche Gesellschaft wurde, desto bunter wurde auch das Vereins- und Verbandsleben. Es gab in der Zeit des Kaiserreiches, so resümierte Volker Berghahn (2003), „am Ende keine menschliche Tätigkeit, der man nicht in einer Organisation zusammen mit Gleichgesinnten nachgehen konnten." In dieser Arbeit soll daher die Frage geklärt werden, warum ausgerechnet in einem nicht-demokratischen Regime wie dem deutschen Kaiserreich eine der organisationsmächtigsten Zivilgesellschaften in Europa entstand. Zum besseren Verständnis wird zunächst auf die Definition der Zivilgesellschaft, ihrer Begriffsgeschichte und ihrer Entwicklung in der Zeit bis zum Kaiserreich eingegangen. Dann folgt zudem ein Blick auf die Gesellschaftsstruktur des Kaiserreiches geworfen, um für die bessere Einordnung für diese Zeit zu sorgen. Danach wird sic

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Zivilgesellschaft im Kaiserreich

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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Politische Soziologie, Majoritäten, Minoritäten, Note: 2,0, Universität Osnabrück, Veranstaltung: Europäische Zivilgesellschaften im Wandel, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Zivilgesellschaft gewinnt in Deutschland zunehmend an Stärke und gesellschaftlicher Relevanz, für Jürgen Kocka (2001: 4) verbreitet sie sich sogar wie eine „Epidemie". Dies ist ein Erfolg der stärkeren öffentlichen Wahrnehmung, denn bürgerschaftliches Engagement nimmt in Deutschland immer stärker zu. Der Begriff der Zivilgesellschaft ist den Debatten häufig schon zu einer „Zauberformel" geworden, mit der nahezu alle Steuerungs- und Integrationsprobleme nicht nur des Staates, sondern obendrein auch noch des Marktes gelöst werden sollen.Diese Arbeit soll sich aber nicht mit den aktuellen Debatten um Zivilgesellschaft beschäftigen, sondern mit der Zivilgesellschaft in historischer Perspektive befassen. Genauer gesagt mit Zivilgesellschaft im deutschen Kaiserreich. Einer Zeit, in der sich Deutschland rasant vom Agrarstaat zum Industriestaat wandelte, und wo Vereine und Verbände wie Pilze aus dem Boden sprießen. Je komplexer die deutsche Gesellschaft wurde, desto bunter wurde auch das Vereins- und Verbandsleben. Es gab in der Zeit des Kaiserreiches, so resümierte Volker Berghahn (2003), „am Ende keine menschliche Tätigkeit, der man nicht in einer Organisation zusammen mit Gleichgesinnten nachgehen konnten." In dieser Arbeit soll daher die Frage geklärt werden, warum ausgerechnet in einem nicht-demokratischen Regime wie dem deutschen Kaiserreich eine der organisationsmächtigsten Zivilgesellschaften in Europa entstand. Zum besseren Verständnis wird zunächst auf die Definition der Zivilgesellschaft, ihrer Begriffsgeschichte und ihrer Entwicklung in der Zeit bis zum Kaiserreich eingegangen. Dann folgt zudem ein Blick auf die Gesellschaftsstruktur des Kaiserreiches geworfen, um für die bessere Einordnung für diese Zeit zu sorgen. Danach wird sic

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