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Von Geiern und Falken

Zoozentrismus in Texten von Samuel Johnson und Ted Hughes

Stephanie Lange

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Paperback / softback
07 May 2011
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Anglistik - Literatur, Note: 1,0, Justus-Liebig-Universität Gießen (Institut für Anglistik), Sprache: Deutsch, Abstract: „Der Mensch ist kein Fortschritt gegen das Tier."Friedrich Nietzsche, aus dem NachlassAls Nietzsche Ende des 19. Jahrhunderts diese Worte schrieb, war die Ansicht, der Mensch sei der Mittelpunkt der Schöpfung und der Welt, weit verbreitet. Auch heutzutage ist die anthropozentrische Sichtweise, die die angebliche Vormachtstellung und moralische Überlegenheit des Menschen über das Tier proklamiert, noch allgegenwärtig. Bei Missständen in der Tierhaltung, Tierversuchen o.ä. zeigen sich die direkten Konsequenzen dieser geistigen Haltung. Viel subtiler manifestiert sich die anthropozentrische Weltsicht in literarischen Texten: Fast immer steht ein menschlicher Protagonist im Zentrum einer Handlung, die in einer auf den Menschen ausgerichteten Welt stattfindet.In der vorliegenden Seminararbeit soll es um Texte gehen, die diesem Schema nicht entsprechen und stattdessen tierische Protagonisten in einem auf sie ausgerichteten Lebensumfeld zeigen: Der erste Text ist Samuel Johnsons Fabel "The Vultures' View of Man" aus dem Jahre 1758, in dem Johnson Geier in den Mittelpunkt des Geschehens rückt (vultozentrische Perspektive), bei dem anderen Text handelt es sich um Ted Hughes' 1960 erschienenes Gedicht "Hawk Roosting" mit einem Falken als Protagonisten (falkozentrische Perspektive). Anhand dieser Texte soll bewiesen werden, dass sowohl Johnsons als auch Hughes' Werk eine nicht-anthropologische Weltsicht mit der Absicht vermittelt, den menschlichen Gattungsnarzissmus zu entlarven und das Bestialische im Menschen zum Vorschein zu bringen. Beide Autoren tun dies auf ganz unterschiedliche Weise, wie die Textanalyse zeigen wird.Um beide Texte unter dem Gesichtspunkt des Vulto- bzw. Falkozentrismus untersuchen zu können, bedarf es zunächst einer Definition dieses sog. Zoozentrismus, die mithilfe von Leena Vilkk

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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Anglistik - Literatur, Note: 1,0, Justus-Liebig-Universität Gießen (Institut für Anglistik), Sprache: Deutsch, Abstract: „Der Mensch ist kein Fortschritt gegen das Tier."Friedrich Nietzsche, aus dem NachlassAls Nietzsche Ende des 19. Jahrhunderts diese Worte schrieb, war die Ansicht, der Mensch sei der Mittelpunkt der Schöpfung und der Welt, weit verbreitet. Auch heutzutage ist die anthropozentrische Sichtweise, die die angebliche Vormachtstellung und moralische Überlegenheit des Menschen über das Tier proklamiert, noch allgegenwärtig. Bei Missständen in der Tierhaltung, Tierversuchen o.ä. zeigen sich die direkten Konsequenzen dieser geistigen Haltung. Viel subtiler manifestiert sich die anthropozentrische Weltsicht in literarischen Texten: Fast immer steht ein menschlicher Protagonist im Zentrum einer Handlung, die in einer auf den Menschen ausgerichteten Welt stattfindet.In der vorliegenden Seminararbeit soll es um Texte gehen, die diesem Schema nicht entsprechen und stattdessen tierische Protagonisten in einem auf sie ausgerichteten Lebensumfeld zeigen: Der erste Text ist Samuel Johnsons Fabel "The Vultures' View of Man" aus dem Jahre 1758, in dem Johnson Geier in den Mittelpunkt des Geschehens rückt (vultozentrische Perspektive), bei dem anderen Text handelt es sich um Ted Hughes' 1960 erschienenes Gedicht "Hawk Roosting" mit einem Falken als Protagonisten (falkozentrische Perspektive). Anhand dieser Texte soll bewiesen werden, dass sowohl Johnsons als auch Hughes' Werk eine nicht-anthropologische Weltsicht mit der Absicht vermittelt, den menschlichen Gattungsnarzissmus zu entlarven und das Bestialische im Menschen zum Vorschein zu bringen. Beide Autoren tun dies auf ganz unterschiedliche Weise, wie die Textanalyse zeigen wird.Um beide Texte unter dem Gesichtspunkt des Vulto- bzw. Falkozentrismus untersuchen zu können, bedarf es zunächst einer Definition dieses sog. Zoozentrismus, die mithilfe von Leena Vilkk

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