Vor über zehn Jahren beschäftigte sich der Medienwissenschaftler Henry Jenkins mit der Matrix-Filmreihe und skizzierte in dieser Auseinandersetzung seine Idee des Transmedia Storytellings: Über unterschiedliche Medien-Angebote werden eigenständige Erzählungen realisiert, die gemeinsam eine große Erzählung bilden, im Idealfall jedoch auch jede für sich und ohne Kenntnis der anderen Medien-Angebote als Erzählung rezipiert werden können. Über ein Jahrzehnt nach Jenkins lag bisher immer noch keine wissenschaftliche Untersuchung in deutscher Sprache vor, die Jenkins Annahmen umfassend aus ihren unterschiedlichen Quellen zusammenführt und theoretisch systematisiert. Die Autoren dieses Buches schließen diese Forschungslücke und beginnen ihre Beiträge mit einer solchen Rekonstruktion Jenkins Überlegungen. In TEIL I des Buches ist Patrick Reichert-Young daran interessiert, das Phänomen in seiner narratologischen Dimension zu betrachten. Der Autor geht diesen Fragen anhand des transmedialen Erzählprojektes nach, welches sich um Ridley Scotts Film Prometheus organisiert, der das Prequel zur berühmten Alien-Filmreihe bildet. Auf Basis Werner Wolfs Theorie einer intermedialen Narratologie untersucht Reichert-Young die zentrale Rolle der Storyworld im transmedia Storytelling und wie Erzählwelten gebaut sein müssen, um zum verbindenden Dreh- und Angelpunkt unterschiedlicher Medien-Angebote werden zu können. Die parasoziale Beziehung (Donald Horton und Richard Wohl), die Beziehung von Rezipient*innen zu TV-, Kino- oder Game-Figuren, kann zu einer intensiveren Bindung der Rezipient*innen an Medien-Angebote führen. Florian Baars Zielsetzung in TEIL II ist so simpel wie sie in ihren Folgen weitreichend ist: Findet man einen Weg, die Effekte gesteigerter Partizipation des transmedia Storytellings und die Effekte der Beziehungsintensivierung der parasozialen Beziehung miteinander zu verbinden, kann dies den Weg zu einer Theorie ebnen, durch deren Anwendung in der Praxis Medien-Angebot
Vor über zehn Jahren beschäftigte sich der Medienwissenschaftler Henry Jenkins mit der Matrix-Filmreihe und skizzierte in dieser Auseinandersetzung seine Idee des Transmedia Storytellings: Über unterschiedliche Medien-Angebote werden eigenständige Erzählungen realisiert, die gemeinsam eine große Erzählung bilden, im Idealfall jedoch auch jede für sich und ohne Kenntnis der anderen Medien-Angebote als Erzählung rezipiert werden können. Über ein Jahrzehnt nach Jenkins lag bisher immer noch keine wissenschaftliche Untersuchung in deutscher Sprache vor, die Jenkins Annahmen umfassend aus ihren unterschiedlichen Quellen zusammenführt und theoretisch systematisiert. Die Autoren dieses Buches schließen diese Forschungslücke und beginnen ihre Beiträge mit einer solchen Rekonstruktion Jenkins Überlegungen. In TEIL I des Buches ist Patrick Reichert-Young daran interessiert, das Phänomen in seiner narratologischen Dimension zu betrachten. Der Autor geht diesen Fragen anhand des transmedialen Erzählprojektes nach, welches sich um Ridley Scotts Film Prometheus organisiert, der das Prequel zur berühmten Alien-Filmreihe bildet. Auf Basis Werner Wolfs Theorie einer intermedialen Narratologie untersucht Reichert-Young die zentrale Rolle der Storyworld im transmedia Storytelling und wie Erzählwelten gebaut sein müssen, um zum verbindenden Dreh- und Angelpunkt unterschiedlicher Medien-Angebote werden zu können. Die parasoziale Beziehung (Donald Horton und Richard Wohl), die Beziehung von Rezipient*innen zu TV-, Kino- oder Game-Figuren, kann zu einer intensiveren Bindung der Rezipient*innen an Medien-Angebote führen. Florian Baars Zielsetzung in TEIL II ist so simpel wie sie in ihren Folgen weitreichend ist: Findet man einen Weg, die Effekte gesteigerter Partizipation des transmedia Storytellings und die Effekte der Beziehungsintensivierung der parasozialen Beziehung miteinander zu verbinden, kann dies den Weg zu einer Theorie ebnen, durch deren Anwendung in der Praxis Medien-Angebot
Tracing the industrial emergence of transmedia storytelling-typically branded a product of the contemporary digital media landscape-this book provides a historicised intervention into understandings...
This book explores the relationship between multiplicity and representation of non-European and European-American cultures, with a focus on comics and superheroes.
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