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Sind die "Gudrunlieder" des "Codex Regius" eine Quellengrundlage der "Kudrun"?

Feli Zaucker

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Paperback / softback
26 July 2016
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 2.0, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Germanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Die folgende Arbeit wird sich mit der Analyse des mittelhochdeutschen Heldenepos„Kudrun" befassen, genauer mit einer potentiellen Quelle, die der unbekannteVerfasser für seinen Text verwendet haben könnte. Bei dieser handelt es sich um die„Gudrunlieder" der „Lieder-Edda", auch „Codex Regius" genannt, eineLiedersammlung, von welcher der Autor ebenfalls nicht bekannt ist. Durch dievergleichende Analyse verschiedener Motive, die in beiden Texten vorhanden sind,soll herausgearbeitet werden, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass der Verfasserder „Kudrun" die mögliche Quelle als Grundlage für sein Heldenepos verwendet hat.Die „Kudrun" besteht aus drei genealogisch miteinander verbundenen Teilen, diejeweils eine eigene in sich geschlossene Geschichte im Handlungszusammenhangdarstellen. Sie werden „Hagenteil", „Hildeteil" und „Kudrunteil" genannt, von welchennur letzterer Analysegegenstand dieser Arbeit ist. Auch für die Sagengeschichte dereinzelnen Partien gilt eine Gliederung in drei Teile, da jede einzelne ihren eigenenUrsprung hat. Im Falle der Hagen- und Hildesage steht ein selbständiger Ursprungdes Stoffes fest, da Quellen existieren, die genau den darin verarbeiteten Stoffbelegen.Für den Stoff des Kudrunteils hingegen existiert keine bezeugte Quelle, die deneigenen Ursprung einer „Kudrunsage" nachweist. Daher ist sich die Forschungbislang noch nicht sicher, ob überhaupt eine selbstständige Entstehung des imdritten Teil der „Kudrun" verarbeiteten Stoffes existiert, und dieser nicht erst durchden mittelhochdeutschen Dichter geschaffen wurde. Da jedoch reichlich potentiellesQuellenmaterial vorhanden ist, das zumindest in Ansätzen auf den Kudrunstoffhinweist, bislang jedoch nur oberflächlich analysiert wurde, kann ein eigenerUrsprung nicht ausgeschlossen

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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 2.0, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Germanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Die folgende Arbeit wird sich mit der Analyse des mittelhochdeutschen Heldenepos„Kudrun" befassen, genauer mit einer potentiellen Quelle, die der unbekannteVerfasser für seinen Text verwendet haben könnte. Bei dieser handelt es sich um die„Gudrunlieder" der „Lieder-Edda", auch „Codex Regius" genannt, eineLiedersammlung, von welcher der Autor ebenfalls nicht bekannt ist. Durch dievergleichende Analyse verschiedener Motive, die in beiden Texten vorhanden sind,soll herausgearbeitet werden, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass der Verfasserder „Kudrun" die mögliche Quelle als Grundlage für sein Heldenepos verwendet hat.Die „Kudrun" besteht aus drei genealogisch miteinander verbundenen Teilen, diejeweils eine eigene in sich geschlossene Geschichte im Handlungszusammenhangdarstellen. Sie werden „Hagenteil", „Hildeteil" und „Kudrunteil" genannt, von welchennur letzterer Analysegegenstand dieser Arbeit ist. Auch für die Sagengeschichte dereinzelnen Partien gilt eine Gliederung in drei Teile, da jede einzelne ihren eigenenUrsprung hat. Im Falle der Hagen- und Hildesage steht ein selbständiger Ursprungdes Stoffes fest, da Quellen existieren, die genau den darin verarbeiteten Stoffbelegen.Für den Stoff des Kudrunteils hingegen existiert keine bezeugte Quelle, die deneigenen Ursprung einer „Kudrunsage" nachweist. Daher ist sich die Forschungbislang noch nicht sicher, ob überhaupt eine selbstständige Entstehung des imdritten Teil der „Kudrun" verarbeiteten Stoffes existiert, und dieser nicht erst durchden mittelhochdeutschen Dichter geschaffen wurde. Da jedoch reichlich potentiellesQuellenmaterial vorhanden ist, das zumindest in Ansätzen auf den Kudrunstoffhinweist, bislang jedoch nur oberflächlich analysiert wurde, kann ein eigenerUrsprung nicht ausgeschlossen

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