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Richard Wagners Antisemitismus

erläutert an Alberich und Mime aus "Der Ring des Nibelungen"

Julia Mischke

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Paperback / softback
12 October 2013
$72.00
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Note: 1,0, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Institut für Musik), Veranstaltung: Richard Wagners "Der Ring des Nibelungen" als sprachliches und musikalisches Kunstwerk, Sprache: Deutsch, Abstract: „Ich kann nicht so viel Musik von Wagner anhören. Ich hätte sonst den Drang, Polen zuerobern." Dieser provokante Ausspruch Woody Allans gibt Anlass zum Nachdenken: Warum wirdWagner indirekt mit Adolf Hitler in Verbindung gebracht? Welche Qualität hat diese Aussageund wie kann sie wissenschaftlich begründet werden? Hat Wagners Abneigung gegenüberJuden in seinen Werken Eingang gefunden?Auch wenn Woody Allan seine Ansicht vielleicht mit einem Augenzwinkern kundgetan hat,sollte, um für mehr Klarheit und Aufklärung zu sorgen und bestehende Vorurteile zuvermeiden, diesen Denkansätzen nachgegangen werden. Daher wird im Folgenden zunächstWagners Antisemitismus erläutert. Vor allem am Beispiel Heinrich Heines, zu dem Wagnerwährend seiner Pariser Zeit Kontakt hatte, wird gezeigt, wie sehr sich seine Gesinnung,spätestens beim Verfassen seines Pamphlets „Das Judentum in der Musik", änderte.Das Hinzuziehen des Aufsatzes ist außerdem wichtig, da - so viel sei vorab schon gesagt - inWagners Operntexten bezüglich der Figurencharakterisierungen kein expliziter Hinweis aufeine Judendarstellung zu finden ist. Auch in Erläuterungen zu seinen Werken hat Wagner sichdazu nicht definitiv geäußert. Deswegen lassen nur die von ihm verfassten Aufsätze, Briefeund glaubhaft überlieferte Aussagen Rückschlüsse auf seine Werke und den darindargestellten Figuren argumentativ zu. Als Ausgangspunkt soll daher „Das Judentum in derMusik" dienen, um aus „Der Ring des Nibelungen" Alberich und Mime, zwei in derForschungsliteratur oft als jüdisch deklarierte Charaktere, unter dem Gesichtspunkt des„jüdisch-Seins" näher zu betrachten.Leider kann im Rahmen dieser Arbeit nicht explizit auf die möglicherweise direkteVerbin

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Richard Wagners Antisemitismus

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Description

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Note: 1,0, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Institut für Musik), Veranstaltung: Richard Wagners "Der Ring des Nibelungen" als sprachliches und musikalisches Kunstwerk, Sprache: Deutsch, Abstract: „Ich kann nicht so viel Musik von Wagner anhören. Ich hätte sonst den Drang, Polen zuerobern." Dieser provokante Ausspruch Woody Allans gibt Anlass zum Nachdenken: Warum wirdWagner indirekt mit Adolf Hitler in Verbindung gebracht? Welche Qualität hat diese Aussageund wie kann sie wissenschaftlich begründet werden? Hat Wagners Abneigung gegenüberJuden in seinen Werken Eingang gefunden?Auch wenn Woody Allan seine Ansicht vielleicht mit einem Augenzwinkern kundgetan hat,sollte, um für mehr Klarheit und Aufklärung zu sorgen und bestehende Vorurteile zuvermeiden, diesen Denkansätzen nachgegangen werden. Daher wird im Folgenden zunächstWagners Antisemitismus erläutert. Vor allem am Beispiel Heinrich Heines, zu dem Wagnerwährend seiner Pariser Zeit Kontakt hatte, wird gezeigt, wie sehr sich seine Gesinnung,spätestens beim Verfassen seines Pamphlets „Das Judentum in der Musik", änderte.Das Hinzuziehen des Aufsatzes ist außerdem wichtig, da - so viel sei vorab schon gesagt - inWagners Operntexten bezüglich der Figurencharakterisierungen kein expliziter Hinweis aufeine Judendarstellung zu finden ist. Auch in Erläuterungen zu seinen Werken hat Wagner sichdazu nicht definitiv geäußert. Deswegen lassen nur die von ihm verfassten Aufsätze, Briefeund glaubhaft überlieferte Aussagen Rückschlüsse auf seine Werke und den darindargestellten Figuren argumentativ zu. Als Ausgangspunkt soll daher „Das Judentum in derMusik" dienen, um aus „Der Ring des Nibelungen" Alberich und Mime, zwei in derForschungsliteratur oft als jüdisch deklarierte Charaktere, unter dem Gesichtspunkt des„jüdisch-Seins" näher zu betrachten.Leider kann im Rahmen dieser Arbeit nicht explizit auf die möglicherweise direkteVerbin

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