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Qualitätssicherung im Journalismus

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Paperback / softback
30 January 2002
RRP: $125.95
$124.06
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Inhaltsangabe:Einleitung:Die Qualität im Journalismus ist theoretisch wie praktisch eine Baustelle. Durch Skandale wie „der Fall Sebnitz“, frei erfundene Interviews in der Zeitschrift „Bunte“ und im Magazin der „Süddeutschen Zeitung“ werden vermehrt Stimmen laut, die an der Glaubwürdigkeit der Medien zweifeln. Laut Faulstich wird die Medienwirklichkeit „weitestgehend inszeniert, Themen immer wieder lanciert und Nachrichten fortlaufend gemacht, so dass bei diesem Spiel die dringende Notwendigkeit besteht, eine moralische Bewertung„ zu festigen. Langenbucher kritisiert den Trend zum „Verlautbarungsjournalismus“, also die kontinuierliche Abnahme eigener Recherchearbeit und die häufig ungeprüfte Übernahme von pressegerecht aufbereiteten Meldungen aus den PR-Abteilungen großer Unternehmen und Ministerien. Trotz dieser beunruhigenden Tendenzen zeigte sich der Journalismus lange Zeit mit dem Verweis auf die journalistische Freiheit sowie den hohen Produktionsdruck gegenüber Initiativen zur Qualitätssicherung resistent. Diese Abwehrreaktion lässt sich unter anderem auch durch das traditionelle Spannungsverhältnis zwischen kaufmännischer Leitung und Redaktion des Medienunternehmens erklären: „Redaktionen waren lange Zeit Enklaven ohne Managementkonzepte“. Mittlerweile scheint für die Qualitätssicherung im Journalismus aber die „Sensibilisierungsphase“ erreicht - erste Anzeichen deuten auf einen Veränderungsprozess hin. Um von einem Paradigmawechsel oder einer Konjunktur sprechen zu können, ist es allerdings noch zu früh. Zumindest lässt sich vielerorts eine Aufgeschlossenheit gegenüber Qualitätsinitiativen erkennen.Eine thematische Eingrenzung ist aufgrund der Komplexität des Themas sinnvoll und notwendig. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, einen Überblick über Qualität im Journalismus zu vermitteln sowie Möglichkeiten und Grenzen der Qualitätssicherung aufzuzeigen. Sowohl die journalistische Arbeit als auch ihre qualitative Sicherung unterscheiden sich in den ei

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    Book Details
    ISBN-13
    9783838649740
    Author
    Stephanie Schwiering
    Publisher
    diplom.de
    Published
    30 January 2002
    Format
    Paperback / softback

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    Qualitätssicherung im Journalismus

    RRP: $125.95
    $124.06

    Description

    Inhaltsangabe:Einleitung:Die Qualität im Journalismus ist theoretisch wie praktisch eine Baustelle. Durch Skandale wie „der Fall Sebnitz“, frei erfundene Interviews in der Zeitschrift „Bunte“ und im Magazin der „Süddeutschen Zeitung“ werden vermehrt Stimmen laut, die an der Glaubwürdigkeit der Medien zweifeln. Laut Faulstich wird die Medienwirklichkeit „weitestgehend inszeniert, Themen immer wieder lanciert und Nachrichten fortlaufend gemacht, so dass bei diesem Spiel die dringende Notwendigkeit besteht, eine moralische Bewertung„ zu festigen. Langenbucher kritisiert den Trend zum „Verlautbarungsjournalismus“, also die kontinuierliche Abnahme eigener Recherchearbeit und die häufig ungeprüfte Übernahme von pressegerecht aufbereiteten Meldungen aus den PR-Abteilungen großer Unternehmen und Ministerien. Trotz dieser beunruhigenden Tendenzen zeigte sich der Journalismus lange Zeit mit dem Verweis auf die journalistische Freiheit sowie den hohen Produktionsdruck gegenüber Initiativen zur Qualitätssicherung resistent. Diese Abwehrreaktion lässt sich unter anderem auch durch das traditionelle Spannungsverhältnis zwischen kaufmännischer Leitung und Redaktion des Medienunternehmens erklären: „Redaktionen waren lange Zeit Enklaven ohne Managementkonzepte“. Mittlerweile scheint für die Qualitätssicherung im Journalismus aber die „Sensibilisierungsphase“ erreicht - erste Anzeichen deuten auf einen Veränderungsprozess hin. Um von einem Paradigmawechsel oder einer Konjunktur sprechen zu können, ist es allerdings noch zu früh. Zumindest lässt sich vielerorts eine Aufgeschlossenheit gegenüber Qualitätsinitiativen erkennen.Eine thematische Eingrenzung ist aufgrund der Komplexität des Themas sinnvoll und notwendig. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, einen Überblick über Qualität im Journalismus zu vermitteln sowie Möglichkeiten und Grenzen der Qualitätssicherung aufzuzeigen. Sowohl die journalistische Arbeit als auch ihre qualitative Sicherung unterscheiden sich in den ei

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