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Prostitution in Deutschland - Eine Subkultur?

Christoph Monnard

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Paperback / softback
30 March 2008
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Soziales System, Sozialstruktur, Klasse, Schichtung, Note: 1,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Institut für Soziologie), Veranstaltung: Integration und Ausgrenzung in modernen Gesellschaften , Sprache: Deutsch, Abstract: „Trotz allgemeiner Liberalisierung, jahrelangen Geschlechterkampfes und sexueller Revolution im Zusammenhang mit dem erstarkten Feminismus in der zweiten Hälfte unseres Jahrhunderts sind Sex und Sexualität ein Tabubereich geblieben." (Pheterson 1990: 7). Der Sex und die Sexualität, so Pheterson, gehören nach Ansicht der Mehrheit der Gesellschaft in den Privatbereich jeder Person, der unangetastet bleibt, weswegen auch der Handel und der Einkommenserwerb mit Sex als Verstoß gegen gewisse Normen angesehen wird (vgl. ebd.: 7-8). Daher widerspricht auch die „Prostitution, die körperliche Hingabe des Körpers zur sexuellen Betätigung aus anderen Motiven als Liebe, (...) dem sexuell-erotischen Standard und empört das moralische Empfinden." (Gödtel 1992: 79). Dennoch wird die Prostitution als fest verankerte gesellschaftliche Institution bezeichnet und gilt als ältestes Gewerbe der Welt. Thomas von Aquin stellte hierzu fest: Die Prostitution gehört zur Gesellschaft, wie die Kloake zum herrlichsten Palast." (Thomas von Aquin, zitiert nach Krafft 1996: 129). Der Vergleich zur Kloake verdeutlicht auch hierbei den gesellschaftlichen Status bzw. das Ansehen, das die Prostitution genießt. Direkt von diesem Urteil betroffen sind alle, die aktiv mit der Prostitution zu tun haben, also hauptsächlich die Prostituierten und die Zuhälter. Bezüglich westlichen modernen Gesellschaften wird daher in der Forschung von einer Ausgrenzung der Prostitution und mit ihr der Prostituierten, die als einheitliche Gruppe aufgefasst werden, gesprochen (vgl. Girtler 2004: 274; vgl. auch Drössler u. Kratz 1994: 33; Bargon 1982: 150). Meyer und Holter sprechen in diesem Zusammenhang von „einer Subkultur der Prostitution"

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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Soziales System, Sozialstruktur, Klasse, Schichtung, Note: 1,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Institut für Soziologie), Veranstaltung: Integration und Ausgrenzung in modernen Gesellschaften , Sprache: Deutsch, Abstract: „Trotz allgemeiner Liberalisierung, jahrelangen Geschlechterkampfes und sexueller Revolution im Zusammenhang mit dem erstarkten Feminismus in der zweiten Hälfte unseres Jahrhunderts sind Sex und Sexualität ein Tabubereich geblieben." (Pheterson 1990: 7). Der Sex und die Sexualität, so Pheterson, gehören nach Ansicht der Mehrheit der Gesellschaft in den Privatbereich jeder Person, der unangetastet bleibt, weswegen auch der Handel und der Einkommenserwerb mit Sex als Verstoß gegen gewisse Normen angesehen wird (vgl. ebd.: 7-8). Daher widerspricht auch die „Prostitution, die körperliche Hingabe des Körpers zur sexuellen Betätigung aus anderen Motiven als Liebe, (...) dem sexuell-erotischen Standard und empört das moralische Empfinden." (Gödtel 1992: 79). Dennoch wird die Prostitution als fest verankerte gesellschaftliche Institution bezeichnet und gilt als ältestes Gewerbe der Welt. Thomas von Aquin stellte hierzu fest: Die Prostitution gehört zur Gesellschaft, wie die Kloake zum herrlichsten Palast." (Thomas von Aquin, zitiert nach Krafft 1996: 129). Der Vergleich zur Kloake verdeutlicht auch hierbei den gesellschaftlichen Status bzw. das Ansehen, das die Prostitution genießt. Direkt von diesem Urteil betroffen sind alle, die aktiv mit der Prostitution zu tun haben, also hauptsächlich die Prostituierten und die Zuhälter. Bezüglich westlichen modernen Gesellschaften wird daher in der Forschung von einer Ausgrenzung der Prostitution und mit ihr der Prostituierten, die als einheitliche Gruppe aufgefasst werden, gesprochen (vgl. Girtler 2004: 274; vgl. auch Drössler u. Kratz 1994: 33; Bargon 1982: 150). Meyer und Holter sprechen in diesem Zusammenhang von „einer Subkultur der Prostitution"

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