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Propaganda im Nationalsozialismus. Analyse der sprachlichen und gestalterischen Mittel

Yvonne Fischer

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Paperback / softback
09 May 2008
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Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: gut, Universität Regensburg (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Hauptseminar: Sprache im Nationalsozialismus, Sprache: Deutsch, Abstract: Propaganda ist ein Begriff, der höchstwahrscheinlich für all unsere Zeitgenossen mit einer äußerst negativen Konnotation behaftet ist. Man bringt ihn zuerst in Verbindung mit dem zweiten Weltkrieg und allgemein mit der Verbreitung politischer und weltanschaulicher Ideen und Meinungen, die das Ziel haben, das allgemeine Bewußtsein in bestimmter Weise zu beeinflussen.Ursprünglich stammt die Bezeichnung Propaganda aus dem 17. Jahrhundert. ,,Congregatio" und ,,Collegium de Propaganda Fide" waren Einrichtungen, gegründet von Papst Gregor XV. zur Pflege der Heidenmission. Urban VIII. errichtete wenig später eine Pflanz- und Schulstätte für Missionare, die ebenfalls der Ausbreitung des Glaubens diente.Doch ehe aus der geistlichen die weltliche Propaganda wurde, erfuhr das Wort einen Bedeutungswandel. Propagare heißt ausbreiten, ausdehnen, sich zeitlich verlängern und sich hinziehen (· propagare bellum = den Krieg in die Länge ziehen/ verlängern; anm.d.Verf.). Es heißt aber auch, sich durch Ableger und Schößlinge fortpflanzen. Die Propaganda, wie wir sie heute verstehen, hat keine philologische Entwicklung durchgemacht, sondern einen Sprung. Sie geht unmittelbar aus der Amtsbezeichnung ,,Congregatio de Propaganda Fide" hervor. Da für das Volk dieser Titel aber zu lang war, wurde er ohne Rücksicht auf seine grammatikalische Richtigkeit auf ,,Die Propaganda" gekürzt.Auch zur Zeit Goethes wurde die Bezeichnung in diesem Sinne verwendet. Er schreibt 1787 aus Rom: ,,Am Dreikönigstage" ... ,,waren wir in der Propaganda." Damit war, wie oben beschrieben, die Propaganda-Kongregation gemeint, der sämtliche missionarische Tätigkeiten der katholischen Kirche unterstellt waren. Da sich diese Mission auch auf nichtchristliche Gebiete erstreckte, zog sie in de

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Propaganda im Nationalsozialismus. Analyse der sprachlichen und gestalterischen Mittel

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Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: gut, Universität Regensburg (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Hauptseminar: Sprache im Nationalsozialismus, Sprache: Deutsch, Abstract: Propaganda ist ein Begriff, der höchstwahrscheinlich für all unsere Zeitgenossen mit einer äußerst negativen Konnotation behaftet ist. Man bringt ihn zuerst in Verbindung mit dem zweiten Weltkrieg und allgemein mit der Verbreitung politischer und weltanschaulicher Ideen und Meinungen, die das Ziel haben, das allgemeine Bewußtsein in bestimmter Weise zu beeinflussen.Ursprünglich stammt die Bezeichnung Propaganda aus dem 17. Jahrhundert. ,,Congregatio" und ,,Collegium de Propaganda Fide" waren Einrichtungen, gegründet von Papst Gregor XV. zur Pflege der Heidenmission. Urban VIII. errichtete wenig später eine Pflanz- und Schulstätte für Missionare, die ebenfalls der Ausbreitung des Glaubens diente.Doch ehe aus der geistlichen die weltliche Propaganda wurde, erfuhr das Wort einen Bedeutungswandel. Propagare heißt ausbreiten, ausdehnen, sich zeitlich verlängern und sich hinziehen (· propagare bellum = den Krieg in die Länge ziehen/ verlängern; anm.d.Verf.). Es heißt aber auch, sich durch Ableger und Schößlinge fortpflanzen. Die Propaganda, wie wir sie heute verstehen, hat keine philologische Entwicklung durchgemacht, sondern einen Sprung. Sie geht unmittelbar aus der Amtsbezeichnung ,,Congregatio de Propaganda Fide" hervor. Da für das Volk dieser Titel aber zu lang war, wurde er ohne Rücksicht auf seine grammatikalische Richtigkeit auf ,,Die Propaganda" gekürzt.Auch zur Zeit Goethes wurde die Bezeichnung in diesem Sinne verwendet. Er schreibt 1787 aus Rom: ,,Am Dreikönigstage" ... ,,waren wir in der Propaganda." Damit war, wie oben beschrieben, die Propaganda-Kongregation gemeint, der sämtliche missionarische Tätigkeiten der katholischen Kirche unterstellt waren. Da sich diese Mission auch auf nichtchristliche Gebiete erstreckte, zog sie in de

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