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Masochismus und Weiblichkeit

Hannelore Theis

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Paperback / softback
19 December 2000
$216.00
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Inhaltsangabe:Einleitung:Für die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Masochismus und Weiblichkeit werden zunächst die Grundlagen der ich-psychologischen Theorien – als praktisch relevanteste Wissenschaftsausrichtung – kritisiert, um ihren Erklärungswert für die Erfassung psychischer Mechanismen zu beleuchten.Daran anschließend erfolgt eine Revision biologistischer Theorien, welche eine ontische Positionierung der Frau versuchen. Diese werden anhand empirischer ethnologischer Forschung widerlegt und als Ideologie entziffert.Nach der Verabschiedung sowohl der affirmativen Bestandsaufnahme (Ich-Psychologie) als auch des Naturmythos (Biologismus) wird erklärt, wie Masochismus überhaupt funktioniert. Hier rückt zunächst der sexuelle Masochismus in den Mittelpunkt der Betrachtung, vor allem unter Berücksichtigung der Theorien von REIKk und DELEUZE, welche die Grundlage der Weiterentwicklung einer Masochismus-Theorie unter dem Gesichtspunkt der Blickfunktion bilden.Für die Strukturanalyse des moralischen Masochismus, vor allem im Hinblick auf seinen Unterschied zum sexuellen Masochismus, werden katholische und protestantische Glaubensinhalte daraufhin überprüft, was sie an masochistischen Haltungen beinhalten.Daran schließt sich ein kurzer geschichtlicher Abriss weiblicher Sozialisation und deren Zusammenhang mit christlichem Gedankengut, beginnend beim 17. Jahrhundert, der erläutern soll, warum gerade Frauen häufig moralisch-masochistische Einstellungen aufweisen.D.h. ausgehend sowohl von der Kritik an der Ich-Psychologie als auch des Biologismus, dann übergehend zur Strukturanalyse des Masochismus, wird „Weiblichkeit“ als kulturgeschichtlicher Begriff erläutert.Nach dem Scheitern der ontologischen, der biologischen und der psychologischen Bestimmung der Frau kündigt sich heute die Grenze ihrer sozialen Definition an.Das letzte Kapitel enthält die Betrachtung der aktuellen historischen Funktion von Bildern über Weiblichkeit.Inhaltsverzeichnis:In

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Inhaltsangabe:Einleitung:Für die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Masochismus und Weiblichkeit werden zunächst die Grundlagen der ich-psychologischen Theorien – als praktisch relevanteste Wissenschaftsausrichtung – kritisiert, um ihren Erklärungswert für die Erfassung psychischer Mechanismen zu beleuchten.Daran anschließend erfolgt eine Revision biologistischer Theorien, welche eine ontische Positionierung der Frau versuchen. Diese werden anhand empirischer ethnologischer Forschung widerlegt und als Ideologie entziffert.Nach der Verabschiedung sowohl der affirmativen Bestandsaufnahme (Ich-Psychologie) als auch des Naturmythos (Biologismus) wird erklärt, wie Masochismus überhaupt funktioniert. Hier rückt zunächst der sexuelle Masochismus in den Mittelpunkt der Betrachtung, vor allem unter Berücksichtigung der Theorien von REIKk und DELEUZE, welche die Grundlage der Weiterentwicklung einer Masochismus-Theorie unter dem Gesichtspunkt der Blickfunktion bilden.Für die Strukturanalyse des moralischen Masochismus, vor allem im Hinblick auf seinen Unterschied zum sexuellen Masochismus, werden katholische und protestantische Glaubensinhalte daraufhin überprüft, was sie an masochistischen Haltungen beinhalten.Daran schließt sich ein kurzer geschichtlicher Abriss weiblicher Sozialisation und deren Zusammenhang mit christlichem Gedankengut, beginnend beim 17. Jahrhundert, der erläutern soll, warum gerade Frauen häufig moralisch-masochistische Einstellungen aufweisen.D.h. ausgehend sowohl von der Kritik an der Ich-Psychologie als auch des Biologismus, dann übergehend zur Strukturanalyse des Masochismus, wird „Weiblichkeit“ als kulturgeschichtlicher Begriff erläutert.Nach dem Scheitern der ontologischen, der biologischen und der psychologischen Bestimmung der Frau kündigt sich heute die Grenze ihrer sozialen Definition an.Das letzte Kapitel enthält die Betrachtung der aktuellen historischen Funktion von Bildern über Weiblichkeit.Inhaltsverzeichnis:In

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