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Intimität als soziologischer Begriff

Regina Gottwald

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Paperback / softback
31 January 2011
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziologie - Allgemeines und Theorierichtungen, Note: 1, Universität Wien (Institut für Soziologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Intimität ist semantisch betrachtet ein sehr dehnbarer Begriff, dessenBedeutung zwischen Alltagsverständnis und theoretischen Diskursen ofterheblich variiert. Auch innerhalb der Soziologie gibt es bislang noch keine einheitliche Definition, mit der gearbeitet wird. Ein deutliches Indiz dafür ist unter anderem ein Blick in gängige, deutschsprachige Fach-Lexika. Falls Intimität bzw. der Wortstamm „intim" überhaupt als Eintrag vorkommt, dann vorwiegend nur in Form der „Intimgruppe".Im Wörterbuch der Soziologie von Karl Heinz Hillmann wird unter derIntimgruppe eine „besonders innige Form der sozialen Beziehung zwischeneiner kleineren Anzahl von Menschen" (Hillmann, 2007) verstanden. Auch imWörterbuch der Soziologie, herausgegeben von Wilhelm Bernsdorf (1969),findet sich nur der Verweis auf Intimgruppen, diese werden dem Kontext von Familiensoziologie und der Soziologie von Gruppen zugeordnet und lassen sich synonym zur Primärgruppe verstehen. Einzig in der grundlegend überarbeiteten Version des Lexikons zur Soziologie wird neben der Intimgruppe auch Intimität definiert, sie wird dort als „Situation innerhalb persönlicher Beziehungen" bezeichnet, „bei der die Kommunikation besonders eng ist und sich auch auf sonst geheim gehaltene Seiten erstreckt".Möchte man den Begriff allerdings umfassender analysieren, kann einFremdwörterbuch eine noch differenziertere Vorstellung darüber vermitteln, was aktuell unter Intimität verstanden wird, als so manches Fachlexikon. Intimität, abgeleitet vom lateinischen Wortstamm „intimus" als „innerst, vertrautest" wird hier auf mehreren Ebenen definiert. Einerseits wird sie als „Vertrautheit", oder als „Vertraulichkeit" beschrieben, andererseits als „sexuelle, erotische Handlung", als „gemütliche Atmosphäre", oder als „Intimsphäre". Der „Intimus" wird als inn

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Intimität als soziologischer Begriff

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Description

Diplomarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziologie - Allgemeines und Theorierichtungen, Note: 1, Universität Wien (Institut für Soziologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Intimität ist semantisch betrachtet ein sehr dehnbarer Begriff, dessenBedeutung zwischen Alltagsverständnis und theoretischen Diskursen ofterheblich variiert. Auch innerhalb der Soziologie gibt es bislang noch keine einheitliche Definition, mit der gearbeitet wird. Ein deutliches Indiz dafür ist unter anderem ein Blick in gängige, deutschsprachige Fach-Lexika. Falls Intimität bzw. der Wortstamm „intim" überhaupt als Eintrag vorkommt, dann vorwiegend nur in Form der „Intimgruppe".Im Wörterbuch der Soziologie von Karl Heinz Hillmann wird unter derIntimgruppe eine „besonders innige Form der sozialen Beziehung zwischeneiner kleineren Anzahl von Menschen" (Hillmann, 2007) verstanden. Auch imWörterbuch der Soziologie, herausgegeben von Wilhelm Bernsdorf (1969),findet sich nur der Verweis auf Intimgruppen, diese werden dem Kontext von Familiensoziologie und der Soziologie von Gruppen zugeordnet und lassen sich synonym zur Primärgruppe verstehen. Einzig in der grundlegend überarbeiteten Version des Lexikons zur Soziologie wird neben der Intimgruppe auch Intimität definiert, sie wird dort als „Situation innerhalb persönlicher Beziehungen" bezeichnet, „bei der die Kommunikation besonders eng ist und sich auch auf sonst geheim gehaltene Seiten erstreckt".Möchte man den Begriff allerdings umfassender analysieren, kann einFremdwörterbuch eine noch differenziertere Vorstellung darüber vermitteln, was aktuell unter Intimität verstanden wird, als so manches Fachlexikon. Intimität, abgeleitet vom lateinischen Wortstamm „intimus" als „innerst, vertrautest" wird hier auf mehreren Ebenen definiert. Einerseits wird sie als „Vertrautheit", oder als „Vertraulichkeit" beschrieben, andererseits als „sexuelle, erotische Handlung", als „gemütliche Atmosphäre", oder als „Intimsphäre". Der „Intimus" wird als inn

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