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Intertextualität in der Artusepik am Beispiel von Wirnt von Grafenbergs "Wigalois"

Tilia Hoffmann

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Paperback / softback
30 January 2018
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,0, Georg-August-Universität Göttingen (Deutsche Philologie), Veranstaltung: Aufbauseminar: Wirnt von Grafenberg, Wigalois, Sprache: Deutsch, Abstract: Zwar gab es in der Zeit der mittelhochdeutschen Literatur keine klaren Gattungsunterscheidungen, jedoch war durchaus schon ein gewisses 'Gattungsbewusstsein' der Menschen vorhanden, durch welches die spezifischen Merkmale der einzelnen Formen von Literatur wahrgenommen und unterschieden wurden. Heute ist die Aufteilung in drei Hauptgattungen grundlegend, zu denen die Heldendichtung, der Minnesang und der höfische Roman zählen.Der höfische Roman findet seinen Ursprung in Frankreich im zwölften Jahrhundert. Da es sich dabei um eine Gattung fiktionalen Erzählens handelt, definiert er sich im Gegensatz zur Heldenepik nicht über seinen historischen Wahrheitsanspruch, sondern über die Art und Weise, wie er das Erzählte aufbaut und welche Konstellationen er dabei hervorbringt. Dargestellt wird ein Ritter, der sich auf seinem Weg verschiedenen Herausforderungen stellt, diese bewältigt und somit als "ideal" gilt. Als eine spezielle Form des höfischen Romans gilt die Artusepik bzw. der Artusroman. Es handelt sich hierbei um eine erzählende Gattung des 12. bis 15. Jahrhunderts, die den sagenumwobenen britischen König Artus und seine Tafelrunde thematisiert und somit zumindest zum Teil historischen Anspruch besitzt.Im Mittelpunkt der Erzählung steht nicht der ideale, vorbildhafte Herrscher selbst - Artus fungiert eher als eine passive Figur im Hintergrund - sondern ein einzelner Unbekannter, der eine zweifache Aventiuren- Reihe zu durchlaufen und bestehen hat, um schließlich selbst in die höfische Gesellschaft integriert und als vorbildhafter Ritter anerkannt zu werden.

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Intertextualität in der Artusepik am Beispiel von Wirnt von Grafenbergs "Wigalois"

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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,0, Georg-August-Universität Göttingen (Deutsche Philologie), Veranstaltung: Aufbauseminar: Wirnt von Grafenberg, Wigalois, Sprache: Deutsch, Abstract: Zwar gab es in der Zeit der mittelhochdeutschen Literatur keine klaren Gattungsunterscheidungen, jedoch war durchaus schon ein gewisses 'Gattungsbewusstsein' der Menschen vorhanden, durch welches die spezifischen Merkmale der einzelnen Formen von Literatur wahrgenommen und unterschieden wurden. Heute ist die Aufteilung in drei Hauptgattungen grundlegend, zu denen die Heldendichtung, der Minnesang und der höfische Roman zählen.Der höfische Roman findet seinen Ursprung in Frankreich im zwölften Jahrhundert. Da es sich dabei um eine Gattung fiktionalen Erzählens handelt, definiert er sich im Gegensatz zur Heldenepik nicht über seinen historischen Wahrheitsanspruch, sondern über die Art und Weise, wie er das Erzählte aufbaut und welche Konstellationen er dabei hervorbringt. Dargestellt wird ein Ritter, der sich auf seinem Weg verschiedenen Herausforderungen stellt, diese bewältigt und somit als "ideal" gilt. Als eine spezielle Form des höfischen Romans gilt die Artusepik bzw. der Artusroman. Es handelt sich hierbei um eine erzählende Gattung des 12. bis 15. Jahrhunderts, die den sagenumwobenen britischen König Artus und seine Tafelrunde thematisiert und somit zumindest zum Teil historischen Anspruch besitzt.Im Mittelpunkt der Erzählung steht nicht der ideale, vorbildhafte Herrscher selbst - Artus fungiert eher als eine passive Figur im Hintergrund - sondern ein einzelner Unbekannter, der eine zweifache Aventiuren- Reihe zu durchlaufen und bestehen hat, um schließlich selbst in die höfische Gesellschaft integriert und als vorbildhafter Ritter anerkannt zu werden.

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