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Grüße aus dem Tattersaal

Helga Wanke

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Paperback / softback
13 April 2015
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Sie sitzen im Rollstuhl und fletschen die Zähne: Zwei Rentner machen sich Gedanken, wie sie in Würde sterben können. Denn was in den benachbarten Benelux-Staaten schon längst Alltag ist, die aktive Sterbehilfe, wird in Deutschland strafrechtlich verfolgt und gegenwärtig heiß diskutiert. In diese Debatte mischen sich die Verfasser ein mit ihrem Plädoyer für das selbstbestimmte Sterben, auch Thema ihrer Schrift „Kann denn Sterben Sünde sein?", die 2014 erschienen ist. Dort haben sie die Befürworter und Gegner der Sterbehilfe unter die Lupe genommen und die Argumente des Pro und Kontra in eine verständliche Information umgesetzt. Jetzt legen sie den Schwerpunkt auf die parlamentarische Auseinandersetzung um die Sterbehilfe, die für sie Lebenshilfe ist. Dabei beleuchten die Autoren vor allem die Sicht der Parlamentarier und wagen einen Vorausblick auf den Ausgang der Beratungen des Gesetzgebers, der im Herbst 2015 ein neues Sterbehilferecht beschließen will. Enttäuscht stellen die Schreiber fest, dass die Abgeordneten gegen die erhoffte Freigabe der aktiven Sterbehilfe stimmen werden. Der Druck der Amtskirchen auf die Volksvertreter und die Prägung ihrer Lebens- und Weltanschauung durch christliche Werte verstellen den Blick auf humanistische Vorstellungen eines friedlichen schmerzfreien Todes. Eingezwängt ins religionspolitische Korsett befürworten die Mitglieder des Deutschen Bundestags zwar mehrheitlich einen verbesserten Pflegedienst und eine breite palliativmedizinische Versorgung, gehen aber nicht über die Möglichkeiten hinaus, die die Patientenverfügung dem Bürger einräumt. Selbst die einfache und praktische Lösung eines von den Verfassern vorgeschlagenen Lebenshilfeausweises wird nicht aufgegriffen. Auch fällt den Schreibern auf, dass sich die Volksvertreter kaum an den Grundrechten orientieren, die dem Einzelnen das Recht gewähren, sein Leben und Sterben frei zu gestalten. Darin sehen die Autoren eine unbillige Bevormundung des Bürgers und die Missachtung

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Sie sitzen im Rollstuhl und fletschen die Zähne: Zwei Rentner machen sich Gedanken, wie sie in Würde sterben können. Denn was in den benachbarten Benelux-Staaten schon längst Alltag ist, die aktive Sterbehilfe, wird in Deutschland strafrechtlich verfolgt und gegenwärtig heiß diskutiert. In diese Debatte mischen sich die Verfasser ein mit ihrem Plädoyer für das selbstbestimmte Sterben, auch Thema ihrer Schrift „Kann denn Sterben Sünde sein?", die 2014 erschienen ist. Dort haben sie die Befürworter und Gegner der Sterbehilfe unter die Lupe genommen und die Argumente des Pro und Kontra in eine verständliche Information umgesetzt. Jetzt legen sie den Schwerpunkt auf die parlamentarische Auseinandersetzung um die Sterbehilfe, die für sie Lebenshilfe ist. Dabei beleuchten die Autoren vor allem die Sicht der Parlamentarier und wagen einen Vorausblick auf den Ausgang der Beratungen des Gesetzgebers, der im Herbst 2015 ein neues Sterbehilferecht beschließen will. Enttäuscht stellen die Schreiber fest, dass die Abgeordneten gegen die erhoffte Freigabe der aktiven Sterbehilfe stimmen werden. Der Druck der Amtskirchen auf die Volksvertreter und die Prägung ihrer Lebens- und Weltanschauung durch christliche Werte verstellen den Blick auf humanistische Vorstellungen eines friedlichen schmerzfreien Todes. Eingezwängt ins religionspolitische Korsett befürworten die Mitglieder des Deutschen Bundestags zwar mehrheitlich einen verbesserten Pflegedienst und eine breite palliativmedizinische Versorgung, gehen aber nicht über die Möglichkeiten hinaus, die die Patientenverfügung dem Bürger einräumt. Selbst die einfache und praktische Lösung eines von den Verfassern vorgeschlagenen Lebenshilfeausweises wird nicht aufgegriffen. Auch fällt den Schreibern auf, dass sich die Volksvertreter kaum an den Grundrechten orientieren, die dem Einzelnen das Recht gewähren, sein Leben und Sterben frei zu gestalten. Darin sehen die Autoren eine unbillige Bevormundung des Bürgers und die Missachtung

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