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Geschlechterordnungen und Rollenbilder in Erich Kästners Kinderromanen

Ariane Giesler

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Paperback / softback
26 September 2011
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, , Sprache: Deutsch, Abstract: Erich Kästner ist einer der bekanntesten deutschen Autoren, sowohl in Deutschland als auch im Ausland. Verse von ihm wie „Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es!" sind quasi sprichwörtlich geworden. In den letzten Jahren scheint er jedoch etwas zu verschwinden. Als das ZDF 2004 nach den „100 Lieblingsbücher der Deutschen" suchte - so wenig verlässlich das Ermitt-lungsverfahren auch sein mag -, fanden sich zwar viele Kinderbücher unter den Favoriten, nicht jedoch die Kästners. Auch in der stark polarisierten Forschung der letzten 30 Jahre findet ein Loslö-sen von der ehemaligen ‚Überfigur' der deutschsprachigen Kinderliteratur statt. Diesbezügliche Kritik von Teilen der Forschung bezieht sich wiederholt auch auf das Geschlechterverständnis, das in Kästners Romanen für Kinder deutlich wird. So resümiert Andreas Drouve in seiner Dissertation, „[d]ie Grenze der Toleranz des fragwürdigen Satirikers ist erreicht, wenn es - wie ge-sehen - um sexuell Andersartige, um selbstbewusste und emanzipierte Frauen [...] geht." Marianne Bäumler kritisiert beispielsweise Kästners „altruistische[s] Mutterideal [...], das sich in Varianten schwarz-weiß und ungebrochen durch alle Romane zieht" . Ähnlich argumentieren Dorothee Markert und Gundel Mattenklott , in Teilen auch Susanne Haywood. Auch Kästners Vaterbild wird kritisiert. So seien die Väter in seinen Romanen für Kinder stets tot oder ließen ihr Kind allein. Auftrieb hat dieser Forschungsstrang vor allem durch die un-geklärte Vaterfrage in der eigenen Biografie des Autors - Hausarzt oder Emil Kästner - und die sehr enge Beziehung zur Mutter, Ida Kästner, erhalten. Die Kritik an Erich Kästners Geschlechterbild geht häufig mit einem autobiogra-phischen Interpretationsansatz einher. Die Frage, die ich mit dieser Arbeit be-antworten möchte, ist allerdings, ob das Geschlechterbild Kästners wirklich so einseitig

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Geschlechterordnungen und Rollenbilder in Erich Kästners Kinderromanen

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Description

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, , Sprache: Deutsch, Abstract: Erich Kästner ist einer der bekanntesten deutschen Autoren, sowohl in Deutschland als auch im Ausland. Verse von ihm wie „Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es!" sind quasi sprichwörtlich geworden. In den letzten Jahren scheint er jedoch etwas zu verschwinden. Als das ZDF 2004 nach den „100 Lieblingsbücher der Deutschen" suchte - so wenig verlässlich das Ermitt-lungsverfahren auch sein mag -, fanden sich zwar viele Kinderbücher unter den Favoriten, nicht jedoch die Kästners. Auch in der stark polarisierten Forschung der letzten 30 Jahre findet ein Loslö-sen von der ehemaligen ‚Überfigur' der deutschsprachigen Kinderliteratur statt. Diesbezügliche Kritik von Teilen der Forschung bezieht sich wiederholt auch auf das Geschlechterverständnis, das in Kästners Romanen für Kinder deutlich wird. So resümiert Andreas Drouve in seiner Dissertation, „[d]ie Grenze der Toleranz des fragwürdigen Satirikers ist erreicht, wenn es - wie ge-sehen - um sexuell Andersartige, um selbstbewusste und emanzipierte Frauen [...] geht." Marianne Bäumler kritisiert beispielsweise Kästners „altruistische[s] Mutterideal [...], das sich in Varianten schwarz-weiß und ungebrochen durch alle Romane zieht" . Ähnlich argumentieren Dorothee Markert und Gundel Mattenklott , in Teilen auch Susanne Haywood. Auch Kästners Vaterbild wird kritisiert. So seien die Väter in seinen Romanen für Kinder stets tot oder ließen ihr Kind allein. Auftrieb hat dieser Forschungsstrang vor allem durch die un-geklärte Vaterfrage in der eigenen Biografie des Autors - Hausarzt oder Emil Kästner - und die sehr enge Beziehung zur Mutter, Ida Kästner, erhalten. Die Kritik an Erich Kästners Geschlechterbild geht häufig mit einem autobiogra-phischen Interpretationsansatz einher. Die Frage, die ich mit dieser Arbeit be-antworten möchte, ist allerdings, ob das Geschlechterbild Kästners wirklich so einseitig

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