Trending Bestseller

Eine Abhandlung über Georg Simmels deskriptive Kritik am ethischen Einzelprinzip des Sollens

Sebastian Nentwich

No reviews yet Write a Review
Paperback / softback
06 June 2009
$72.00
Ships in 5–7 business days
Hurry up! Current stock:
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 19. Jahrhunderts, Note: 1,0, Universität Erfurt (Philosophische Fakultät), Veranstaltung: Georg Simmel: Einleitung in die Moralwissenschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Titel der ethischen Abhandlung „Einleitung in die Moralwissenschaft" von Georg Simmel (1858-1918) unterscheidet sich bereits in einer Begrifflichkeit von anderen Werken zur Ethik. Der Begriff „Moralwissenschaft" kennzeichnet weder eine besondere normative Ethik, noch eine moralische Methodik. Der Inhalt des zweibändigen Werkes verleiht dem Untertitel „Kritik der ethischen Grundbegriffe" seine volle Berechtigung. Andieser Stelle stellt sich die Frage, aus welchen Motiven heraus Simmel diese Grundbegriffe kritisiert und in ihre Bestandteile zerlegt. Wohlbedacht erörtert er dies in seinem Vorwort. Er konstatiert, dass die Ethik zu seiner Zeit noch nicht methodisch ausgearbeitet ist. Sie beruft sich auf erfundene Prinzipien, welche sich eher mit Moralpredigt, als mit sittlicher Geltung identifizieren. Dabei geht Simmel so weit, dass er selbst den Begriff der Ethik den Status der Wissenschaft aberkennt. Mit dieser Erkenntnis ist er bereits ein Vorreiter des heutigen ethischen Grundverständnisses: Die heutigen Bereichsethiken, wie beispielsweise die Tierethik, sind Indikatoren für die Tatsache, dass bereits nicht mehr von einer universalen Ethik gesprochen werden kann. An den vorangegangen Punkten wird die folgende Ungewissheit erkennbar: Wo bleibt das Positive?Simmel schrieb eine deskriptive Moralwissenschaft, welche Ethik nicht als eine Einheit begreift, sondern auf mehreren Ebenen untersucht: psychologisch, soziologisch, historisch, evolutionstheoretisch, geltungstheoretisch und analytisch. Die Ethik an sich ist seiner Meinung nach inkonsistent, da sie weder praktisch ist, noch den Menschen versittlicht. „Praktisch versittlichend wird freilich eine demenstsprechende positive Ethik nicht wirken, der das Gute wie das Böse e

This product hasn't received any reviews yet. Be the first to review this product!

$72.00
Ships in 5–7 business days
Hurry up! Current stock:

Eine Abhandlung über Georg Simmels deskriptive Kritik am ethischen Einzelprinzip des Sollens

$72.00

Description

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 19. Jahrhunderts, Note: 1,0, Universität Erfurt (Philosophische Fakultät), Veranstaltung: Georg Simmel: Einleitung in die Moralwissenschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Titel der ethischen Abhandlung „Einleitung in die Moralwissenschaft" von Georg Simmel (1858-1918) unterscheidet sich bereits in einer Begrifflichkeit von anderen Werken zur Ethik. Der Begriff „Moralwissenschaft" kennzeichnet weder eine besondere normative Ethik, noch eine moralische Methodik. Der Inhalt des zweibändigen Werkes verleiht dem Untertitel „Kritik der ethischen Grundbegriffe" seine volle Berechtigung. Andieser Stelle stellt sich die Frage, aus welchen Motiven heraus Simmel diese Grundbegriffe kritisiert und in ihre Bestandteile zerlegt. Wohlbedacht erörtert er dies in seinem Vorwort. Er konstatiert, dass die Ethik zu seiner Zeit noch nicht methodisch ausgearbeitet ist. Sie beruft sich auf erfundene Prinzipien, welche sich eher mit Moralpredigt, als mit sittlicher Geltung identifizieren. Dabei geht Simmel so weit, dass er selbst den Begriff der Ethik den Status der Wissenschaft aberkennt. Mit dieser Erkenntnis ist er bereits ein Vorreiter des heutigen ethischen Grundverständnisses: Die heutigen Bereichsethiken, wie beispielsweise die Tierethik, sind Indikatoren für die Tatsache, dass bereits nicht mehr von einer universalen Ethik gesprochen werden kann. An den vorangegangen Punkten wird die folgende Ungewissheit erkennbar: Wo bleibt das Positive?Simmel schrieb eine deskriptive Moralwissenschaft, welche Ethik nicht als eine Einheit begreift, sondern auf mehreren Ebenen untersucht: psychologisch, soziologisch, historisch, evolutionstheoretisch, geltungstheoretisch und analytisch. Die Ethik an sich ist seiner Meinung nach inkonsistent, da sie weder praktisch ist, noch den Menschen versittlicht. „Praktisch versittlichend wird freilich eine demenstsprechende positive Ethik nicht wirken, der das Gute wie das Böse e

Customers Also Viewed

Buy Books Online at BookLoop

Discover your next great read at BookLoop, Australiand online bookstore offering a vast selection of titles across various genres and interests. Whether you're curious about what's trending or searching for graphic novels that captivate, thrilling crime and mystery fiction, or exhilarating action and adventure stories, our curated collections have something for every reader. Delve into imaginative fantasy worlds or explore the realms of science fiction that challenge the boundaries of reality. Fans of contemporary narratives will find compelling stories in our contemporary fiction section. Embark on epic journeys with our fantasy and science fiction titles,

Shop Trending Books and New Releases

Explore our new releases for the most recent additions in romance books, fantasy books, graphic novels, crime and mystery books, science fiction books as well as biographies, cookbooks, self help books, tarot cards, fortunetelling and much more. With titles covering current trends, booktok and bookstagram recommendations, and emerging authors, BookLoop remains your go-to local australian bookstore for buying books online across all book genres.

Shop Best Books By Collection

Stay updated with the literary world by browsing our trending books, featuring the latest bestsellers and critically acclaimed works. Explore titles from popular brands like Minecraft, Pokemon, Star Wars, Bluey, Lonely Planet, ABIA award winners, Peppa Pig, and our specialised collection of ADHD books. At BookLoop, we are committed to providing a diverse and enriching reading experience for all.