Trending Bestseller

Die Vater-Tochter-Beziehung in Lessings "Emilia Galotti"

Daniela Kittel

No reviews yet Write a Review
Paperback / softback
16 December 2012
$72.00
Ships in 5–7 business days
Hurry up! Current stock:
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, FernUniversität Hagen, Sprache: Deutsch, Abstract: Inhalt: In der folgenden Arbeit soll eines der berühmtesten Werke von G. E. Lessing unter dem Zugang der literarischen Mentalitätsgeschichte behandelt werden. Es handelt sich um das bürgerliche Trauerspiel „Emilia Galotti". Uraufgeführt in fünf Aufzügen am 13. März 1772 im Herzoglichen Opernhaus in Braunschweig, ist es seither intensiv erforscht worden und erzeugt viele gegensätzliche Meinungen unter den Wissenschaftlern. Mit „Emilia Galotti" erscheint erstmals ein bürgerliches Trauerspiel auf der Bühne, das den Ständekonflikt im Kontext der bürgerlichen Mentalität konkret thematisiert.1Lessing schuf in dem Stück aber auch eine „psychologische Ausnahmesituation"2 zwischen Vater und Tochter, die sich immer mehr zuspitzt. Die konfliktreiche Vater-Tochter-Beziehung nimmt in Lessings Trauerspielen meistens eine Schlüsselfunktion ein, die eine Untersuchung geradezu herausfordern. Daher soll die Beziehung zwischen der Tochter Emilia und der bürgerlichen Vaterfigur des Odoardo in dieser Arbeit beleuchtet werden.Die deutsche Gesellschaft unterlag im 18. Jahrhundert durch politische Ereignisse, sowie durch die Strömungen der Aufklärung und Empfindsamkeit einem ideellen Wandlungsprozess, der sich auch in der Literatur der Zeit bemerkbar machte. Das bürgerliche Trauerspiel wurde populär. Statt königlichen, heroischen Helden stand in diesem der private Mensch mit einem „immanenten Selbstverständnis"3 sowie die Familie und deren Werte- und Gefühlswelt im Mittelpunkt. Im ersten Abschnitt werde ich zunächst auf den Begriff der Bürgerlichkeit eingehen, der im 18. Jahrhundert immer häufiger verwendet wurde und aufgrund seiner komplexen Bedeutungsvielfalt problematisch ist. Sodann werde ich im ersten Unterkapitel den traditionellen Patriarchalismus beschreiben, der über Jahrhunderte die familialen Beziehungen bestimmte. Im Anschluss

This product hasn't received any reviews yet. Be the first to review this product!

$72.00
Ships in 5–7 business days
Hurry up! Current stock:

Die Vater-Tochter-Beziehung in Lessings "Emilia Galotti"

$72.00

Description

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, FernUniversität Hagen, Sprache: Deutsch, Abstract: Inhalt: In der folgenden Arbeit soll eines der berühmtesten Werke von G. E. Lessing unter dem Zugang der literarischen Mentalitätsgeschichte behandelt werden. Es handelt sich um das bürgerliche Trauerspiel „Emilia Galotti". Uraufgeführt in fünf Aufzügen am 13. März 1772 im Herzoglichen Opernhaus in Braunschweig, ist es seither intensiv erforscht worden und erzeugt viele gegensätzliche Meinungen unter den Wissenschaftlern. Mit „Emilia Galotti" erscheint erstmals ein bürgerliches Trauerspiel auf der Bühne, das den Ständekonflikt im Kontext der bürgerlichen Mentalität konkret thematisiert.1Lessing schuf in dem Stück aber auch eine „psychologische Ausnahmesituation"2 zwischen Vater und Tochter, die sich immer mehr zuspitzt. Die konfliktreiche Vater-Tochter-Beziehung nimmt in Lessings Trauerspielen meistens eine Schlüsselfunktion ein, die eine Untersuchung geradezu herausfordern. Daher soll die Beziehung zwischen der Tochter Emilia und der bürgerlichen Vaterfigur des Odoardo in dieser Arbeit beleuchtet werden.Die deutsche Gesellschaft unterlag im 18. Jahrhundert durch politische Ereignisse, sowie durch die Strömungen der Aufklärung und Empfindsamkeit einem ideellen Wandlungsprozess, der sich auch in der Literatur der Zeit bemerkbar machte. Das bürgerliche Trauerspiel wurde populär. Statt königlichen, heroischen Helden stand in diesem der private Mensch mit einem „immanenten Selbstverständnis"3 sowie die Familie und deren Werte- und Gefühlswelt im Mittelpunkt. Im ersten Abschnitt werde ich zunächst auf den Begriff der Bürgerlichkeit eingehen, der im 18. Jahrhundert immer häufiger verwendet wurde und aufgrund seiner komplexen Bedeutungsvielfalt problematisch ist. Sodann werde ich im ersten Unterkapitel den traditionellen Patriarchalismus beschreiben, der über Jahrhunderte die familialen Beziehungen bestimmte. Im Anschluss

Customers Also Viewed

Buy Books Online at BookLoop

Discover your next great read at BookLoop, Australiand online bookstore offering a vast selection of titles across various genres and interests. Whether you're curious about what's trending or searching for graphic novels that captivate, thrilling crime and mystery fiction, or exhilarating action and adventure stories, our curated collections have something for every reader. Delve into imaginative fantasy worlds or explore the realms of science fiction that challenge the boundaries of reality. Fans of contemporary narratives will find compelling stories in our contemporary fiction section. Embark on epic journeys with our fantasy and science fiction titles,

Shop Trending Books and New Releases

Explore our new releases for the most recent additions in romance books, fantasy books, graphic novels, crime and mystery books, science fiction books as well as biographies, cookbooks, self help books, tarot cards, fortunetelling and much more. With titles covering current trends, booktok and bookstagram recommendations, and emerging authors, BookLoop remains your go-to local australian bookstore for buying books online across all book genres.

Shop Best Books By Collection

Stay updated with the literary world by browsing our trending books, featuring the latest bestsellers and critically acclaimed works. Explore titles from popular brands like Minecraft, Pokemon, Star Wars, Bluey, Lonely Planet, ABIA award winners, Peppa Pig, and our specialised collection of ADHD books. At BookLoop, we are committed to providing a diverse and enriching reading experience for all.