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Die Musikkultur des 19. Jahrhunderts in Düsseldorf

Kim Victoria Gistel

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Paperback / softback
11 July 2017
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Forschungsarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - 1848, Kaiserreich, Imperialismus, Note: 2,3, , Sprache: Deutsch, Abstract: Die politische Landkarte in Mitteleuropa war zu Beginn des 19. Jahrhunderts durch lange Prozesse der Teilung und neuerlichen Zusammenführungen politischer Einheiten, Erbgänge, Verheiratungen, Schenkungen oder Kriege extrem uneinheitlich. Als wichtige Nebenwirkung einer solch komplizierten Gemengelage war das Fehlen eines nationalen, kulturellen Zentrums. Die deutsche Hochkultur ist bis weit ins Jahrhundert hinein eine Geschichte bürgerstädtischer oder fürstlich-höfischer Kulturförderung und Kulturentfaltung gewesen. Der Düsseldorfer Hof zeichnete sich vom 16. bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts durch eine Musikpflege aus, die sowohl lebhaft an den europäischen Modeströmungen, als auch an der überörtlichen Personalpolitik des Berufszweiges der Musikkultur teilnahm und nicht selten auch diplomatische Funktionen innehatte. Die Französische Revolution und die Befreiungskriege führten zu einem Abzug des Hofes und begruben hiermit auch die letzten Reste eines repräsentativen Musiklebens. Gleichzeitig mit dieser Entwicklung erwachte das Bürgertum als neuer Faktor der Musikkultur. Es entwickelte sich ein eigenes kulturelles Wertebewusstsein und nahm sich beherzt der Künste der Musikübung in Vereinen an. Wo im 17. Jahrhundert der Adel und Klerus das Musikwesen getragen hatte, entwickelte sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts die bürgerliche Musikkultur. Die Beamtenstadt Düsseldorf war in den zwanziger und dreißiger Jahren des 19. Jahrhunderts so ausgeprägt, dass selbst die Kunst und die Wissenschaft in den Beamten der Regierung und der Gerichte ihre bedeutendsten Vertreter hatten. Selbst die Größen des geistigen Lebens in Düsseldorf in der Biedermeierzeit , Karl Immermann, Friedrich von Uechtritz und Karl Schnaase fanden neben ihrer Berufsarbeit Zeit zu außerordentlichen künstlerischen und wissenschaftlichen Leistungen

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Die Musikkultur des 19. Jahrhunderts in Düsseldorf

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Forschungsarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - 1848, Kaiserreich, Imperialismus, Note: 2,3, , Sprache: Deutsch, Abstract: Die politische Landkarte in Mitteleuropa war zu Beginn des 19. Jahrhunderts durch lange Prozesse der Teilung und neuerlichen Zusammenführungen politischer Einheiten, Erbgänge, Verheiratungen, Schenkungen oder Kriege extrem uneinheitlich. Als wichtige Nebenwirkung einer solch komplizierten Gemengelage war das Fehlen eines nationalen, kulturellen Zentrums. Die deutsche Hochkultur ist bis weit ins Jahrhundert hinein eine Geschichte bürgerstädtischer oder fürstlich-höfischer Kulturförderung und Kulturentfaltung gewesen. Der Düsseldorfer Hof zeichnete sich vom 16. bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts durch eine Musikpflege aus, die sowohl lebhaft an den europäischen Modeströmungen, als auch an der überörtlichen Personalpolitik des Berufszweiges der Musikkultur teilnahm und nicht selten auch diplomatische Funktionen innehatte. Die Französische Revolution und die Befreiungskriege führten zu einem Abzug des Hofes und begruben hiermit auch die letzten Reste eines repräsentativen Musiklebens. Gleichzeitig mit dieser Entwicklung erwachte das Bürgertum als neuer Faktor der Musikkultur. Es entwickelte sich ein eigenes kulturelles Wertebewusstsein und nahm sich beherzt der Künste der Musikübung in Vereinen an. Wo im 17. Jahrhundert der Adel und Klerus das Musikwesen getragen hatte, entwickelte sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts die bürgerliche Musikkultur. Die Beamtenstadt Düsseldorf war in den zwanziger und dreißiger Jahren des 19. Jahrhunderts so ausgeprägt, dass selbst die Kunst und die Wissenschaft in den Beamten der Regierung und der Gerichte ihre bedeutendsten Vertreter hatten. Selbst die Größen des geistigen Lebens in Düsseldorf in der Biedermeierzeit , Karl Immermann, Friedrich von Uechtritz und Karl Schnaase fanden neben ihrer Berufsarbeit Zeit zu außerordentlichen künstlerischen und wissenschaftlichen Leistungen

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