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"Die Kunst ist tot! Es lebe die Kunst!". Ästhetik, Philosophie, Politik und Vermarktung der Kunst

Heide Marie Herstad

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Paperback / softback
13 August 2015
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Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Theaterwissenschaft, Tanz, Note: A, Stockholm University (Teater- och dansvetenskap), Veranstaltung: Scandinavian Masterdegree in dance, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Kunst ist tot! Es lebe die Kunst!Kunst wurde im Laufe der Jahrtausende immer wieder zu Grabe getragen. Kunst als Teil des Lebens und einer Lebensvorstellung ist immer noch lebendig. Kunst als politisches Mittel war eine Demonstration der Größe Gottes und der Größe des Menschen. Kunst war eine Demonstration von Macht, Ehrwürdigkeit und Erhabenheit. Kunst schlug im demokratischen Zeitalter um in Kunstindustrie und künstlerische Reproduktion. Kunst ist heute die Jagd nach einem besseren Leben, nach einer Vergeistigung des Lebens und einer Ästhetisierung des Alltags. Kunst kann als Aktivierung des Lebens und als psychosomatische Reinigung verstanden werden. (Vgl. Shusterman, 2000). Kunst als Reflexion auf sich selbst verflüchtigte sich in die Theorie und Philosophie. Kunst als praktische Verwirklichung der Kunst zerbröselte in der Sucht nach dem Neuen. Die Kunst erhielt einen funktionalen Wert. Sie sollte unendliche Abgründe im Menschen aufdecken und entdecken und die exotische Außenwelt des anderen in einer sich globalisierenden Welt ausloten. Kunst verschwindet mit der Idee des Abendlandes und taucht in immer neuen Gewändern von östlicher Weisheit, von mythologischer Erkenntnis und vom Credo einer globalen Toleranz auf. Kunst als Träger kultureller Werte wird darin zum Träger der Transformation von Ideen und zum Träger der Transformation und Veränderung des Menschen. Kunst als Mittel zur Transformation reflektiert auf keine Wirklichkeit mehr, sondern verflüchtigt sich in die Transformation der Transformation. Wirklichkeit entwirklicht spiegelt sich nicht in Kunst, sondern nur in der Idee der Veränderung von Wirklichkeit. Kunst auf den Menschen fixiert, verweilt in der reinen Nabelschau. Kunst an die politischen, sozialen, kulturellen und

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Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Theaterwissenschaft, Tanz, Note: A, Stockholm University (Teater- och dansvetenskap), Veranstaltung: Scandinavian Masterdegree in dance, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Kunst ist tot! Es lebe die Kunst!Kunst wurde im Laufe der Jahrtausende immer wieder zu Grabe getragen. Kunst als Teil des Lebens und einer Lebensvorstellung ist immer noch lebendig. Kunst als politisches Mittel war eine Demonstration der Größe Gottes und der Größe des Menschen. Kunst war eine Demonstration von Macht, Ehrwürdigkeit und Erhabenheit. Kunst schlug im demokratischen Zeitalter um in Kunstindustrie und künstlerische Reproduktion. Kunst ist heute die Jagd nach einem besseren Leben, nach einer Vergeistigung des Lebens und einer Ästhetisierung des Alltags. Kunst kann als Aktivierung des Lebens und als psychosomatische Reinigung verstanden werden. (Vgl. Shusterman, 2000). Kunst als Reflexion auf sich selbst verflüchtigte sich in die Theorie und Philosophie. Kunst als praktische Verwirklichung der Kunst zerbröselte in der Sucht nach dem Neuen. Die Kunst erhielt einen funktionalen Wert. Sie sollte unendliche Abgründe im Menschen aufdecken und entdecken und die exotische Außenwelt des anderen in einer sich globalisierenden Welt ausloten. Kunst verschwindet mit der Idee des Abendlandes und taucht in immer neuen Gewändern von östlicher Weisheit, von mythologischer Erkenntnis und vom Credo einer globalen Toleranz auf. Kunst als Träger kultureller Werte wird darin zum Träger der Transformation von Ideen und zum Träger der Transformation und Veränderung des Menschen. Kunst als Mittel zur Transformation reflektiert auf keine Wirklichkeit mehr, sondern verflüchtigt sich in die Transformation der Transformation. Wirklichkeit entwirklicht spiegelt sich nicht in Kunst, sondern nur in der Idee der Veränderung von Wirklichkeit. Kunst auf den Menschen fixiert, verweilt in der reinen Nabelschau. Kunst an die politischen, sozialen, kulturellen und

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