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Die Fischer-Kontroverse

Der Erste Weltkrieg als Angriffskrieg, Defensivkrieg oder Präventivkrieg?

Markus Kothe

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Paperback / softback
05 August 2013
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - 1848, Kaiserreich, Imperialismus, Note: 2,5, Georg-August-Universität Göttingen (Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte), Veranstaltung: Rußland, Deutschland und der Erste Weltkrieg., Sprache: Deutsch, Abstract: Eingebettet in die Phase des Wiederaufbaus des zerstörten Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg kam die Diskussion um die Kriegsschuld am Ersten Weltkrieg erneut auf. Die Schuld am Zweiten Weltkrieg war unbestritten, doch Schuld an zwei Weltkriegen wollten die konservativen Kreise der noch jungen Bundesrepublik Deutschland nicht auf sich nehmen. Eine nationale Apologie setzte ein, die Historikerzunft versuchte den Ersten Weltkrieg als Verteidigungskrieg zu deklarieren. Mit dem Hamburger Historiker Fritz Fischer erhielt diese vorherrschende Sichtweise Anfang der 60er Jahre einen Kritiker. Fischers Thesen von einem bewusst herbeigeführten Angriffskrieg widersprachen in allen Punkten der bis dahin vorherrschenden Ansicht, man sei in diese Auseinandersetzung „hineingeschlittert".Eine Kontroverse begann, die bis heute andauert. Zwar hat sich die These des Präventivkriegs in Verbindung mit Riezlers Theorie des „kalkulierten Risikos" allgemein durchgesetzt, doch eine weitere These Fischers, die von der Kontinuität einer aggressiven deutschen Außenpolitik von der Reichsgründung bis zum Zweiten Weltkrieg, lebt noch immer fort und wird leidenschaftlich diskutiert. Es gilt zu untersuchen, wie Fischers Thesen die Deutsche Historiographie verändert haben, welche seiner Ansätze noch heute Gültigkeit besitzen, oder ob seine Studien heute nicht mehr als interessante, aber widerlegte Fachgeschichte sind. Das folgende Referat soll einen Überblick über die Kontroverse aufzeigen. Dabei wurden bevorzugt Aufsätze und, um die öffentliche Kontroverse nicht unberücksichtigt zu lassen, Zeitungsberichte ausgewertet. Gerade die publizistisch geführte Auseinandersetzung, an der sich fast alle namhaften Hist

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Die Fischer-Kontroverse

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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - 1848, Kaiserreich, Imperialismus, Note: 2,5, Georg-August-Universität Göttingen (Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte), Veranstaltung: Rußland, Deutschland und der Erste Weltkrieg., Sprache: Deutsch, Abstract: Eingebettet in die Phase des Wiederaufbaus des zerstörten Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg kam die Diskussion um die Kriegsschuld am Ersten Weltkrieg erneut auf. Die Schuld am Zweiten Weltkrieg war unbestritten, doch Schuld an zwei Weltkriegen wollten die konservativen Kreise der noch jungen Bundesrepublik Deutschland nicht auf sich nehmen. Eine nationale Apologie setzte ein, die Historikerzunft versuchte den Ersten Weltkrieg als Verteidigungskrieg zu deklarieren. Mit dem Hamburger Historiker Fritz Fischer erhielt diese vorherrschende Sichtweise Anfang der 60er Jahre einen Kritiker. Fischers Thesen von einem bewusst herbeigeführten Angriffskrieg widersprachen in allen Punkten der bis dahin vorherrschenden Ansicht, man sei in diese Auseinandersetzung „hineingeschlittert".Eine Kontroverse begann, die bis heute andauert. Zwar hat sich die These des Präventivkriegs in Verbindung mit Riezlers Theorie des „kalkulierten Risikos" allgemein durchgesetzt, doch eine weitere These Fischers, die von der Kontinuität einer aggressiven deutschen Außenpolitik von der Reichsgründung bis zum Zweiten Weltkrieg, lebt noch immer fort und wird leidenschaftlich diskutiert. Es gilt zu untersuchen, wie Fischers Thesen die Deutsche Historiographie verändert haben, welche seiner Ansätze noch heute Gültigkeit besitzen, oder ob seine Studien heute nicht mehr als interessante, aber widerlegte Fachgeschichte sind. Das folgende Referat soll einen Überblick über die Kontroverse aufzeigen. Dabei wurden bevorzugt Aufsätze und, um die öffentliche Kontroverse nicht unberücksichtigt zu lassen, Zeitungsberichte ausgewertet. Gerade die publizistisch geführte Auseinandersetzung, an der sich fast alle namhaften Hist

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