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Die Aufführung mittelhochdeutscher Lyrik

Versuch einer Rekonstruktion am Beispiel von Walthers "Under der linden" und Neidharts "Sommerlied Nr. 70"

Jens Pfundstein

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Paperback / softback
13 April 2013
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Examensarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,0, Universität des Saarlandes, Sprache: Deutsch, Abstract: Ausgehend von einem mittelhochdeutschen Autor-Leser-Verhältnis, in dem das Publikum dem Autor als tonangebende Instanz gegenüber steht (Bumke: 2005, 596) und damit definiert, was ein Text ist (Schmitt: 1992, 248), stellt sich, in Anbetracht der Illiteralität des laienadligen Publikums (Bumke: 2005, 602), die Frage, inwiefern die auf uns gekommenen, mittelhochdeutschen Texte die damalige Auffassung von Text wiederspiegeln.Aus der Divergenz zu zeitgenössischen Textkonzeptionen ergibt sich als Frage, welcher Gestalt ein vollständiger, höfischer Text gewesen sein muss und wie er zu rekonstruieren ist.Grundlage meines Rekonstruktionsversuches ist die Vorstellung von Text als Gewebe und damit als Gitternetz (Vater: 2001, 14). Das heißt, die Bausteine eines Textes müssen regelhaft, horizontal und vertikal miteinander verknüpft sein; sowohl an der formalen Textoberfläche (Bußmann: 1990, 389) als auch auf der damit verbundenen, tieferliegenden Sinnebene (Bußmann: 1990, 389). Darauf aufbauend ist zu fragen, welche Zeichen dem mittelhochdeutschen Dichter prinzipiell zur Verfügung stehen, wie diese zu klassifizieren sind (Fischer - Lichte, I: 1983, 27) und welche Modifikationsmöglichkeiten zur Verfügung stehen (Fischer - Lichte, III: 1983, 13). Beantwortet wird die Frage mit einer Gleichsetzung von höfischem Text und Theateraufführung. Auf Grundlage vorgenannter Überlegungen erfolgt die Erstellung eines Katalogs mittelhochdeutscher Zeichen. Die Unmöglichkeit einen vollständigen Zeichenkatalog zu erstellen, macht darüber hinaus die Entwicklung eines Ansatzes zur Generierung im Katalog fehlender Zeichen erforderlich. Hierfür wird auf Sprechakttheorie (Hindelang: 2010, 4) sowie C. Müllers Klassifikation von Gesten nach funktionalen Kriterien (Müller: 1996, 110) zurückgegriffen. Weiterhin verlangt die Rekonstrukt

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Examensarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,0, Universität des Saarlandes, Sprache: Deutsch, Abstract: Ausgehend von einem mittelhochdeutschen Autor-Leser-Verhältnis, in dem das Publikum dem Autor als tonangebende Instanz gegenüber steht (Bumke: 2005, 596) und damit definiert, was ein Text ist (Schmitt: 1992, 248), stellt sich, in Anbetracht der Illiteralität des laienadligen Publikums (Bumke: 2005, 602), die Frage, inwiefern die auf uns gekommenen, mittelhochdeutschen Texte die damalige Auffassung von Text wiederspiegeln.Aus der Divergenz zu zeitgenössischen Textkonzeptionen ergibt sich als Frage, welcher Gestalt ein vollständiger, höfischer Text gewesen sein muss und wie er zu rekonstruieren ist.Grundlage meines Rekonstruktionsversuches ist die Vorstellung von Text als Gewebe und damit als Gitternetz (Vater: 2001, 14). Das heißt, die Bausteine eines Textes müssen regelhaft, horizontal und vertikal miteinander verknüpft sein; sowohl an der formalen Textoberfläche (Bußmann: 1990, 389) als auch auf der damit verbundenen, tieferliegenden Sinnebene (Bußmann: 1990, 389). Darauf aufbauend ist zu fragen, welche Zeichen dem mittelhochdeutschen Dichter prinzipiell zur Verfügung stehen, wie diese zu klassifizieren sind (Fischer - Lichte, I: 1983, 27) und welche Modifikationsmöglichkeiten zur Verfügung stehen (Fischer - Lichte, III: 1983, 13). Beantwortet wird die Frage mit einer Gleichsetzung von höfischem Text und Theateraufführung. Auf Grundlage vorgenannter Überlegungen erfolgt die Erstellung eines Katalogs mittelhochdeutscher Zeichen. Die Unmöglichkeit einen vollständigen Zeichenkatalog zu erstellen, macht darüber hinaus die Entwicklung eines Ansatzes zur Generierung im Katalog fehlender Zeichen erforderlich. Hierfür wird auf Sprechakttheorie (Hindelang: 2010, 4) sowie C. Müllers Klassifikation von Gesten nach funktionalen Kriterien (Müller: 1996, 110) zurückgegriffen. Weiterhin verlangt die Rekonstrukt

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