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Die antisemitische Welle 1959/60 in der BILD-Zeitung

Katja Schmitz-Dräger

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Paperback / softback
17 October 2008
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Mediengeschichte, Note: 1,0, Universität Hamburg (Institut für Philosophie und Geschichtswissenschaft), Veranstaltung: Der Springer-Verlag, seine Publikationen und seine Kritiker in den 50er und 60er Jahren, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Thematisierung der Schmierwelle in der BILD-Zeitung soll hier untersucht werden: eine nicht ignorierbare Erinnerung in einem Massenblatt einerGesellschaft, die die eigene Vergangenheit zu weiten Teilen am liebsten vergessen wollte,verantwortet von einer durchaus widersprüchlichen Verlegerfigur zwischen demEngagement für die Aussöhnung zwischen Deutschen und Juden und einer eherrechtskonservativen Anti-Vordenkerrolle.3 Wie die Zeitung den Spagat bewältigte, zumeinen eine untadelige Haltung zu den Vorfällen einzunehmen, zum anderen auch die NSbelasteteLeserschaft nicht zu verprellen, und was sie ihren Lesern in diesem Kontext zurPositionierung und für den Umgang mit der eigenen Vergangenheit und Schuld anbot, dassoll die zentrale Fragestellung dieser Untersuchung sein.Zu diesem Zweck möchte ich zunächst die Bedeutung der antisemitischen Schmierwellefür das deutsche Selbst- und Vergangenheitsbewusstsein verorten. In einem zweiten Schritterläutere ich die Rolle der BILD-Zeitung für die öffentliche Meinung, und damitverbunden die Frage, welche Aussagen an Hand der Untersuchung möglich sind, undwelche nicht. Es folgt die eigentliche Analyse: die Darstellung der antisemitischenSchmierwelle in der BILD-Zeitung4 und - einen kurzen Vergleich mit derDarstellungsweise anderer Zeitungen eingeschlossen5 - eine Auswertung der Ergebnisse.Zumindest wird eine Aussage darüber möglich sein, wie BILD die antisemitischenVorfälle thematisierte und gewichtete; möglicherweise können an Hand dessen ingewissem Umfang Rückschlüsse gezogen werden auf die in der spezifischen - großen -Zielgruppe der BILD-Zeitung verbreitete Haltung zu Rechtsextremismus, Antisemitismusun

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Die antisemitische Welle 1959/60 in der BILD-Zeitung

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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Mediengeschichte, Note: 1,0, Universität Hamburg (Institut für Philosophie und Geschichtswissenschaft), Veranstaltung: Der Springer-Verlag, seine Publikationen und seine Kritiker in den 50er und 60er Jahren, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Thematisierung der Schmierwelle in der BILD-Zeitung soll hier untersucht werden: eine nicht ignorierbare Erinnerung in einem Massenblatt einerGesellschaft, die die eigene Vergangenheit zu weiten Teilen am liebsten vergessen wollte,verantwortet von einer durchaus widersprüchlichen Verlegerfigur zwischen demEngagement für die Aussöhnung zwischen Deutschen und Juden und einer eherrechtskonservativen Anti-Vordenkerrolle.3 Wie die Zeitung den Spagat bewältigte, zumeinen eine untadelige Haltung zu den Vorfällen einzunehmen, zum anderen auch die NSbelasteteLeserschaft nicht zu verprellen, und was sie ihren Lesern in diesem Kontext zurPositionierung und für den Umgang mit der eigenen Vergangenheit und Schuld anbot, dassoll die zentrale Fragestellung dieser Untersuchung sein.Zu diesem Zweck möchte ich zunächst die Bedeutung der antisemitischen Schmierwellefür das deutsche Selbst- und Vergangenheitsbewusstsein verorten. In einem zweiten Schritterläutere ich die Rolle der BILD-Zeitung für die öffentliche Meinung, und damitverbunden die Frage, welche Aussagen an Hand der Untersuchung möglich sind, undwelche nicht. Es folgt die eigentliche Analyse: die Darstellung der antisemitischenSchmierwelle in der BILD-Zeitung4 und - einen kurzen Vergleich mit derDarstellungsweise anderer Zeitungen eingeschlossen5 - eine Auswertung der Ergebnisse.Zumindest wird eine Aussage darüber möglich sein, wie BILD die antisemitischenVorfälle thematisierte und gewichtete; möglicherweise können an Hand dessen ingewissem Umfang Rückschlüsse gezogen werden auf die in der spezifischen - großen -Zielgruppe der BILD-Zeitung verbreitete Haltung zu Rechtsextremismus, Antisemitismusun

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