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Das Wort als Waffe gegen den Nationalsozialismus

Heinrich und Thomas Mann in der deutschen Exilpresse

Vicky Hoffmann

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Paperback / softback
21 February 2012
$108.00
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Universität zu Köln (Deutsche Sprache und Literatur), Sprache: Deutsch, Abstract: „Hitler ist der Feind der Menschheit, von ihm und vor ihm muss die Welt gerettet werden." Heinrich und Thomas Mann setzten sich diese Rettung zum Ziel und nahmen den „Kampf gegen das Böse" auf - aus dem Exil.Nach der Machtergreifung Hitlers gab es für die Brüder keine andere Wahl als die der Emigration. Ein Leben in Deutschland wurde für die oppositionellen Schriftsteller zur Gefahr, denn die Nationalsozialisten „hassen zuerst die Intellektuellen, weil diese die Macht haben, ihr Volk auszudrücken und zu überzeugen." , so Heinrich Mann. Genau dieses Talent nutzen die Gebrüder Mann, um gegen den Nationalsozialismus anzukämpfen; Heinrich Mann ist sich sicher: Das Wort „wird für die Dauer die grösste Macht sein" . Diesen verbalen Kampf gegen das Nazi-Regime konnten und wollten die Gebrüder Mann nur außerhalb der deutschen Grenzen fortführen.„Einen Menschen meiner Art, einen unpolitischen Menschen im Grunde, hätte aus Deutschland nichts, kein Regierungswechsel, keine politische Veränderung, keine Revolution vertreiben können, nichts in der Welt wäre dazu imstande gewesen als gerade nur dies Eine, nur das, was sich Nationalsozialismus nennt, einzig nur Hitler und seine Bande. Denn das ist keine Politik und kein Staat und keine Gesellschaftsform, das ist die Bosheit der Hölle, und der Krieg dagegen ist die heilige Notwehr der Menschheit gegen das schlechthin Teuflische." Die Erkenntnis darüber, dass aus dem Nationalsozialismus nichts Gutes kommen könne, und der gemeinsame Kampf gegen das faschistische Regime führten die einst zerstrittenen Brüder wieder zusammen. Ein gemeinsamer Kampf wäre zuvor nicht möglich gewesen, denn zu groß waren die Unterschiede ihrer ästhetischen und politischen Betrachtungen. Die Differenzen zwischen Thomas und Heinrich Mann und ihre Annäherung sollen zu Begin

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Das Wort als Waffe gegen den Nationalsozialismus

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Description

Magisterarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Universität zu Köln (Deutsche Sprache und Literatur), Sprache: Deutsch, Abstract: „Hitler ist der Feind der Menschheit, von ihm und vor ihm muss die Welt gerettet werden." Heinrich und Thomas Mann setzten sich diese Rettung zum Ziel und nahmen den „Kampf gegen das Böse" auf - aus dem Exil.Nach der Machtergreifung Hitlers gab es für die Brüder keine andere Wahl als die der Emigration. Ein Leben in Deutschland wurde für die oppositionellen Schriftsteller zur Gefahr, denn die Nationalsozialisten „hassen zuerst die Intellektuellen, weil diese die Macht haben, ihr Volk auszudrücken und zu überzeugen." , so Heinrich Mann. Genau dieses Talent nutzen die Gebrüder Mann, um gegen den Nationalsozialismus anzukämpfen; Heinrich Mann ist sich sicher: Das Wort „wird für die Dauer die grösste Macht sein" . Diesen verbalen Kampf gegen das Nazi-Regime konnten und wollten die Gebrüder Mann nur außerhalb der deutschen Grenzen fortführen.„Einen Menschen meiner Art, einen unpolitischen Menschen im Grunde, hätte aus Deutschland nichts, kein Regierungswechsel, keine politische Veränderung, keine Revolution vertreiben können, nichts in der Welt wäre dazu imstande gewesen als gerade nur dies Eine, nur das, was sich Nationalsozialismus nennt, einzig nur Hitler und seine Bande. Denn das ist keine Politik und kein Staat und keine Gesellschaftsform, das ist die Bosheit der Hölle, und der Krieg dagegen ist die heilige Notwehr der Menschheit gegen das schlechthin Teuflische." Die Erkenntnis darüber, dass aus dem Nationalsozialismus nichts Gutes kommen könne, und der gemeinsame Kampf gegen das faschistische Regime führten die einst zerstrittenen Brüder wieder zusammen. Ein gemeinsamer Kampf wäre zuvor nicht möglich gewesen, denn zu groß waren die Unterschiede ihrer ästhetischen und politischen Betrachtungen. Die Differenzen zwischen Thomas und Heinrich Mann und ihre Annäherung sollen zu Begin

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