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Das Scheitern in Cancun - Vorhersehbar?

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Paperback / softback
27 September 2007
RRP: $39.05
$38.07
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Int. Organisationen u. Verbände, Note: 1,3, Ruhr-Universität Bochum (Institut für Internationale Beziehungen), Veranstaltung: Außenhandelspolitik und multilaterales Management des Welthandels, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit sollen die Gründe für das Scheitern der WTO Konferenz vom 10. - 14. September 2003 in Cancún / Mexiko untersucht werden. Dieser Beitrag wird die zum Teil stark unterschiedlichen Positionen der Industrie- und Entwicklungsländer herausstellen und dabei besonders die Kritik von zivilgesellschaftlichen Nicht-Regierungs-Organisationen (NGOs) an den derzeitigen Regeln des Welthandelssystems und der Handelspolitik einzelner Staaten einbeziehen. Exemplarisch werden dafür die Interessen der Entwicklungsländer, die der Vereinigten Staaten, Japans, und der Europäischen Union angeführt. Schwerpunktmäßig soll die Rolle der deutschen Bundesregierung rund um die Verhandlungen zu den in Cancún zentralen Bereichen, Landwirtschaft und den so genannten Singapur-Themen, sowie eine mögliche Mitverantwortung für das Scheitern von Cancún analysiert werden. In Cancún sollte vor allem ein Zeitplan für weitere Gespräche festgelegt werden, um die 2001 in Doha begonnene Welthandelsrunde, bei der die Förderung der Entwicklungsländer im Vordergrund stand, Ende des Jahres (2004) abschließen zu können. Dabei verhandelte man über die Liberalisierung des grenzüberschreitenden Handels. Von besonderem Interesse waren die Förderungen in der Landwirtschaft und die Singapur-Themen. Zu den Singapur-Themen gehören der Schutz ausländischer Investitionen, die Vereinbarung von Wettbewerbsregeln nach internationalem Standard, Transparenz bei der Ausschreibung und Vergabe öffentlicher Aufträge und Maßnahmen zur administrativen Erleichterung des Handels.Diese Punkte führten bereits in vorhergehenden Konferenzen zu einem Dissens und Abbruch der Verhandlungen (wie in Seattle 1999), da die

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    Book Details
    ISBN-13
    9783638736541
    Author
    Björn Geisthövel
    Publisher
    GRIN Verlag
    Published
    27 September 2007
    Format
    Paperback / softback

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    Das Scheitern in Cancun - Vorhersehbar?

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    $38.07

    Description

    Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Int. Organisationen u. Verbände, Note: 1,3, Ruhr-Universität Bochum (Institut für Internationale Beziehungen), Veranstaltung: Außenhandelspolitik und multilaterales Management des Welthandels, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit sollen die Gründe für das Scheitern der WTO Konferenz vom 10. - 14. September 2003 in Cancún / Mexiko untersucht werden. Dieser Beitrag wird die zum Teil stark unterschiedlichen Positionen der Industrie- und Entwicklungsländer herausstellen und dabei besonders die Kritik von zivilgesellschaftlichen Nicht-Regierungs-Organisationen (NGOs) an den derzeitigen Regeln des Welthandelssystems und der Handelspolitik einzelner Staaten einbeziehen. Exemplarisch werden dafür die Interessen der Entwicklungsländer, die der Vereinigten Staaten, Japans, und der Europäischen Union angeführt. Schwerpunktmäßig soll die Rolle der deutschen Bundesregierung rund um die Verhandlungen zu den in Cancún zentralen Bereichen, Landwirtschaft und den so genannten Singapur-Themen, sowie eine mögliche Mitverantwortung für das Scheitern von Cancún analysiert werden. In Cancún sollte vor allem ein Zeitplan für weitere Gespräche festgelegt werden, um die 2001 in Doha begonnene Welthandelsrunde, bei der die Förderung der Entwicklungsländer im Vordergrund stand, Ende des Jahres (2004) abschließen zu können. Dabei verhandelte man über die Liberalisierung des grenzüberschreitenden Handels. Von besonderem Interesse waren die Förderungen in der Landwirtschaft und die Singapur-Themen. Zu den Singapur-Themen gehören der Schutz ausländischer Investitionen, die Vereinbarung von Wettbewerbsregeln nach internationalem Standard, Transparenz bei der Ausschreibung und Vergabe öffentlicher Aufträge und Maßnahmen zur administrativen Erleichterung des Handels.Diese Punkte führten bereits in vorhergehenden Konferenzen zu einem Dissens und Abbruch der Verhandlungen (wie in Seattle 1999), da die

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