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Das Motiv der Ehre in Arthur Schnitzlers "Leutnant Gustl"

Carolin Catharina Wolf

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Paperback / softback
14 May 2010
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Sommer 1900 schreibt Arthur Schnitzler (1862-1931) in Reichenau/ Raxinnerhalb von sechs Tagen die Novelle „Leutnant Gustl"1 nieder. Der Erstabdruckdes Textes erfolgt am 25. Dezember desselben Jahres in der Weihnachtsbeilageder Neuen Freien Presse und erregt nicht wenig Aufsehen.Binnen kürzester Zeit erfolgen negative Reaktionen aus Militärkreisen, welchesich in erbitterten Angriffen gegen den Reserveoffizier Schnitzler äußern. DieseAngriffe münden in einem ehrenrätlichen Verfahren, in dessen Ergebnis demSchriftsteller, weil er - so heißt es- die Standesehre verletzt habe, dieOffizierscharge aberkannt wird.Aber nicht nur die Wirkungsgeschichte der vorliegenden Novelle ist einzigartig;auch ihre Gestalt ist ungewöhnlich. Zum ersten Mal wird die Form des innerenMonologs so unverkennbar in der deutschen Literatur verwendet.2Sie bietet einen tiefen und direkten Einblick in die inneren Konflikte desProtagonisten, die sich aus den Geschehnissen des 04.April 1900, demHandlungstag der Novelle, speisen.Der Plot, welcher sich zwischen zehn Uhr abends und sechs Uhr morgensabspielt, ist schnell geschildert: Leutnant Gustl besucht ein Oratorium3 desWiener Musikvereins am Karlsplatz, welches ihn verdrießlich stimmt, da er dieAndacht, die das Konzert seinem Publikum abverlangt, nicht aufbringen kann.Als die für ihn ermüdende Darbietung ein Ende gefunden hat, beabsichtigt er ander Garderobe seinen Mantel abzuholen, um rasch an die frische Luft treten zukönnen. Bei der Kleiderabgabe angekommen drängt er den Bäckermeister Habetswallner- ihn noch nicht als Bekannten identifizierend- mehrmals unsanft beiseite. [...]==1 Schnitzler, Arthur: „Leutnant Gustl". Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch Verlag, 20012 Vorbild ist der Roman „Les lauriers sont coupés" (1888) von Edouard Dujardin, der ebenfal

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Das Motiv der Ehre in Arthur Schnitzlers "Leutnant Gustl"

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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Sommer 1900 schreibt Arthur Schnitzler (1862-1931) in Reichenau/ Raxinnerhalb von sechs Tagen die Novelle „Leutnant Gustl"1 nieder. Der Erstabdruckdes Textes erfolgt am 25. Dezember desselben Jahres in der Weihnachtsbeilageder Neuen Freien Presse und erregt nicht wenig Aufsehen.Binnen kürzester Zeit erfolgen negative Reaktionen aus Militärkreisen, welchesich in erbitterten Angriffen gegen den Reserveoffizier Schnitzler äußern. DieseAngriffe münden in einem ehrenrätlichen Verfahren, in dessen Ergebnis demSchriftsteller, weil er - so heißt es- die Standesehre verletzt habe, dieOffizierscharge aberkannt wird.Aber nicht nur die Wirkungsgeschichte der vorliegenden Novelle ist einzigartig;auch ihre Gestalt ist ungewöhnlich. Zum ersten Mal wird die Form des innerenMonologs so unverkennbar in der deutschen Literatur verwendet.2Sie bietet einen tiefen und direkten Einblick in die inneren Konflikte desProtagonisten, die sich aus den Geschehnissen des 04.April 1900, demHandlungstag der Novelle, speisen.Der Plot, welcher sich zwischen zehn Uhr abends und sechs Uhr morgensabspielt, ist schnell geschildert: Leutnant Gustl besucht ein Oratorium3 desWiener Musikvereins am Karlsplatz, welches ihn verdrießlich stimmt, da er dieAndacht, die das Konzert seinem Publikum abverlangt, nicht aufbringen kann.Als die für ihn ermüdende Darbietung ein Ende gefunden hat, beabsichtigt er ander Garderobe seinen Mantel abzuholen, um rasch an die frische Luft treten zukönnen. Bei der Kleiderabgabe angekommen drängt er den Bäckermeister Habetswallner- ihn noch nicht als Bekannten identifizierend- mehrmals unsanft beiseite. [...]==1 Schnitzler, Arthur: „Leutnant Gustl". Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch Verlag, 20012 Vorbild ist der Roman „Les lauriers sont coupés" (1888) von Edouard Dujardin, der ebenfal

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