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Das Anti-Aggressivitäts-Training

Michael Schmidt

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Paperback / softback
13 June 2009
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Psychologie - Forensische Psychologie, Strafvollzug, Note: fehlt, Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig, Veranstaltung: Psychologie im Strafvollzug, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Anti-Aggressivitäts-Training (AAT) wurde 1986 in der Jugendanstalt Hamelnunter der Führung von Diplom-Psychologe Dr. Michael Heilemann ausgearbeitet undeingeführt und stellt nunmehr das am weitesten verbreitete Anti-Gewalt- oder auchAntagonistentraining in Deutschland dar. Thema des AAT ist „dieAuseinandersetzung der gewalttätig Agierenden mit ihren Taten in Form einersinnlich erlebbaren inszenierten Konfrontation mit dem Leid ihres/ihrer Opfer/s."(Weidner, Kilb, Kreft 2001: 7).Das AAT ist eine deliktspezifische, sozialpädagogisch-psychologischeBehandlungsmaßnahme für gewalttätige Wiederholungstäter (www.prof-jensweidner.de). Das Ziel des Trainings ist die Gewaltneigung und damit auchGewalthandlungen von Personen zu verringern, die bereits durch mehrfache oderbesonders heftige Gewalttaten auffällig geworden sind (Ohlemacher 2001: 3). InKonfrontation mit Gewalt ablehnenden Personen sollen die Täter einenWandlungsprozess durchmachen, sich von der Gewalt ab- und ihrem neuenSelbstbild zuwenden, sodass sie später, nach erfolgreichem Absolvieren desTrainings, für eine gewaltfreie Lösung von Konflikten einstehen und somit „aus demSchläger ein `Friedensagent` wird" (Heilemann 1998: 228).Das AAT ist auf einem lerntheoretisch-kognitiven Paradigma basierend (Kilb,Weidner 2002: 298). Die lerntheoretischen Aspekte des Trainings zielen dabei daraufab, die Anwendung von Gewalt konkret zu verlernen, indem die Personen inindividuellen Provokationstests lernen sollen, sich aus diesen ohneGewaltanwendung zu befreien, um dann durch die Gruppe in ihrem Handeln bestärktzu werden. Die kognitiven Elemente des Trainings sollen eine Einstellungsänderungerzeugen. Dabei ist vor allem wichtig, Opferempathie beim Täter herzustelle

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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Psychologie - Forensische Psychologie, Strafvollzug, Note: fehlt, Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig, Veranstaltung: Psychologie im Strafvollzug, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Anti-Aggressivitäts-Training (AAT) wurde 1986 in der Jugendanstalt Hamelnunter der Führung von Diplom-Psychologe Dr. Michael Heilemann ausgearbeitet undeingeführt und stellt nunmehr das am weitesten verbreitete Anti-Gewalt- oder auchAntagonistentraining in Deutschland dar. Thema des AAT ist „dieAuseinandersetzung der gewalttätig Agierenden mit ihren Taten in Form einersinnlich erlebbaren inszenierten Konfrontation mit dem Leid ihres/ihrer Opfer/s."(Weidner, Kilb, Kreft 2001: 7).Das AAT ist eine deliktspezifische, sozialpädagogisch-psychologischeBehandlungsmaßnahme für gewalttätige Wiederholungstäter (www.prof-jensweidner.de). Das Ziel des Trainings ist die Gewaltneigung und damit auchGewalthandlungen von Personen zu verringern, die bereits durch mehrfache oderbesonders heftige Gewalttaten auffällig geworden sind (Ohlemacher 2001: 3). InKonfrontation mit Gewalt ablehnenden Personen sollen die Täter einenWandlungsprozess durchmachen, sich von der Gewalt ab- und ihrem neuenSelbstbild zuwenden, sodass sie später, nach erfolgreichem Absolvieren desTrainings, für eine gewaltfreie Lösung von Konflikten einstehen und somit „aus demSchläger ein `Friedensagent` wird" (Heilemann 1998: 228).Das AAT ist auf einem lerntheoretisch-kognitiven Paradigma basierend (Kilb,Weidner 2002: 298). Die lerntheoretischen Aspekte des Trainings zielen dabei daraufab, die Anwendung von Gewalt konkret zu verlernen, indem die Personen inindividuellen Provokationstests lernen sollen, sich aus diesen ohneGewaltanwendung zu befreien, um dann durch die Gruppe in ihrem Handeln bestärktzu werden. Die kognitiven Elemente des Trainings sollen eine Einstellungsänderungerzeugen. Dabei ist vor allem wichtig, Opferempathie beim Täter herzustelle

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