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Darstellung der Weiblichkeiten und Männlichkeiten in Schillers „Würde der Frauen"

Zeitgenössische Kritik

Marianne Wenz

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Paperback / softback
21 March 2011
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 3,0, Universität zu Köln, Sprache: Deutsch, Abstract: In seinem 1795 erschienenen Gedicht „Würde der Frauen" beschreibt Schiller das Idealbild der Frau des 18. Jahrhunderts, wie es die damalige patriarchalische Gesellschaft idealisiert und intendiert. Nach heutiger Sicht entwickelt sich diese Rolle der Frau in der Frühen Neuzeit aus ihrer von dem Mann unterdrückten Position heraus. So gelten die Frauen beispielsweise als nicht zur geistigen Entwicklung fähig, dabei werden ihnen alle Möglichkeiten zu dieser Entwicklung genommen. Diese Position der Frau bessert sich trotz der eingetretenen Epoche der Aufklärung nicht, vielmehr wird diese durch die damaligen wissenschaftlichen Erkenntnisse unterstützt und als in der Natur der Frau vorgesehen, begründet. Mitten in dieser historischen Entwicklung und Geschlechter-Diskussion entsteht Schillers Gedicht „Würde der Frauen" in dem nicht weniger präsent das damalige Bild des Mannes erscheint. Es geht in diesem Gedicht also um beide Geschlechter, genauer gesehen um die Rollenverteilung an das jeweilige Geschlecht. Die vereinfachte Sicht der Geschlechtszugehörigkeit, die jeweils aufgezwungenen Rollen, die Ideale des Frauen- und Männerbildes und Untersuchung deren Rudiments sind Gegenstände dieser Arbeit. Die Intention dieser Arbeit besteht ferner in dem Versuch, die Herkunft dieser Ideale aus dem Standpunkt der historischen Zusammenhänge zu erklären, eine Gegenüberstellung der Inkarnation damaliger Konventionen in Schillers Gedicht zu der zeitgenössischen Kritik und zu den Beispielen des damals unkonventionellen Verhaltens Schillers Zeitgenossinnen herzustellen. Des weiteren, um zu zeigen, wie komplex das Thema der Spezifikation der Geschlechter ist, wird Schillers Umgang mit den Begriffen wie „Anmut" und „Würde" in seiner ästhetischen Abhandlung „Über Anmut und Würde" analysiert, dabei wird untersucht, inwiefern der Gebrauch dieser B

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Darstellung der Weiblichkeiten und Männlichkeiten in Schillers „Würde der Frauen"

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Description

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 3,0, Universität zu Köln, Sprache: Deutsch, Abstract: In seinem 1795 erschienenen Gedicht „Würde der Frauen" beschreibt Schiller das Idealbild der Frau des 18. Jahrhunderts, wie es die damalige patriarchalische Gesellschaft idealisiert und intendiert. Nach heutiger Sicht entwickelt sich diese Rolle der Frau in der Frühen Neuzeit aus ihrer von dem Mann unterdrückten Position heraus. So gelten die Frauen beispielsweise als nicht zur geistigen Entwicklung fähig, dabei werden ihnen alle Möglichkeiten zu dieser Entwicklung genommen. Diese Position der Frau bessert sich trotz der eingetretenen Epoche der Aufklärung nicht, vielmehr wird diese durch die damaligen wissenschaftlichen Erkenntnisse unterstützt und als in der Natur der Frau vorgesehen, begründet. Mitten in dieser historischen Entwicklung und Geschlechter-Diskussion entsteht Schillers Gedicht „Würde der Frauen" in dem nicht weniger präsent das damalige Bild des Mannes erscheint. Es geht in diesem Gedicht also um beide Geschlechter, genauer gesehen um die Rollenverteilung an das jeweilige Geschlecht. Die vereinfachte Sicht der Geschlechtszugehörigkeit, die jeweils aufgezwungenen Rollen, die Ideale des Frauen- und Männerbildes und Untersuchung deren Rudiments sind Gegenstände dieser Arbeit. Die Intention dieser Arbeit besteht ferner in dem Versuch, die Herkunft dieser Ideale aus dem Standpunkt der historischen Zusammenhänge zu erklären, eine Gegenüberstellung der Inkarnation damaliger Konventionen in Schillers Gedicht zu der zeitgenössischen Kritik und zu den Beispielen des damals unkonventionellen Verhaltens Schillers Zeitgenossinnen herzustellen. Des weiteren, um zu zeigen, wie komplex das Thema der Spezifikation der Geschlechter ist, wird Schillers Umgang mit den Begriffen wie „Anmut" und „Würde" in seiner ästhetischen Abhandlung „Über Anmut und Würde" analysiert, dabei wird untersucht, inwiefern der Gebrauch dieser B

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