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Ambraser Heldenbuch und Kaiser Maximilian I.

Zu Konzeption und Anfang der Handschrift mit dem 'Frauenehre'-Fragment des Stricker

Horst Haub

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Paperback / softback
22 December 2010
$91.00
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: keine, , Sprache: Deutsch, Abstract: Ausgehend von der spezifischen Gestalt, in der die 'Frauenehre' des Stricker Aufnahme in die Sammelhandschrift Kaiser Maximilian I. findet, versucht die vorliegende Arbeit die Frage zu beantworten, auf welchen Adressatenkreis der Beginn des 'Ambraser Heldenbuchs', und somit (vermutlich) das gesamte Projekt, zielt. Die 'Frauenehre' wird als Dichtung interpretiert, die Maximilian auch zu Beginn des 16. Jahrhunderts noch hochaktuell erscheint. Das Fragment eignet sich, so die These, in einer spezifischen historischen Lage dazu, sowohl Maximilians persönliche Überzeugungen als auch familiäre Sorgen und machtpolitische Befürchtungen zum Ausdruck zu bringen.Die 'Frauenehre', an prominenter 1. Stelle im 'Ambraser Heldenbuch', wird auch als programmatische Aussage begriffen. So wie es dem Stricker in seiner Zeit notwendig erschien, irrigen Auffassungen im Bereich Minne und Ehe entschieden entgegen zu treten, ebenso scheinen Maximilian und seine 'literarischen Beiräte' die Dringlichkeit einer Stellungnahme zu den weiterhin verbindlichen adligen Standards in Bezug auf Minne und Ehe empfunden zu haben. In Analogie zu den machtpolitischen Unternehmungen des Hauses Habsburg muss man auch bei dem literarischen Projekt 'Ambraser Heldenbuch' mit einem gesamteuropäischen Rahmen rechnen. Durch seine primäre Ausrichtung auf die burgundischen Niederlande wird man jedoch vor allem von einer Auseinandersetzung mit der Literatur des französichen Kulturraumes ausgehen müssen. Die gesteigerte Produktion von Handschriften im 15. Jahrhundert wird als wichtige Dimension adliger Kommunikation und adliger Öffentlichkeit vermutet. Die Ausrichtung des 'Ambraser Heldenbuchs' mittels seiner zahlreichen Dichtungen zur 'Beziehungsfrage' wird angesprochen und in Übereinstimmung mit seiner programmatischen Dichtung am Anfang, als Verteidigungsschrift angesich

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Ambraser Heldenbuch und Kaiser Maximilian I.

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Description

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: keine, , Sprache: Deutsch, Abstract: Ausgehend von der spezifischen Gestalt, in der die 'Frauenehre' des Stricker Aufnahme in die Sammelhandschrift Kaiser Maximilian I. findet, versucht die vorliegende Arbeit die Frage zu beantworten, auf welchen Adressatenkreis der Beginn des 'Ambraser Heldenbuchs', und somit (vermutlich) das gesamte Projekt, zielt. Die 'Frauenehre' wird als Dichtung interpretiert, die Maximilian auch zu Beginn des 16. Jahrhunderts noch hochaktuell erscheint. Das Fragment eignet sich, so die These, in einer spezifischen historischen Lage dazu, sowohl Maximilians persönliche Überzeugungen als auch familiäre Sorgen und machtpolitische Befürchtungen zum Ausdruck zu bringen.Die 'Frauenehre', an prominenter 1. Stelle im 'Ambraser Heldenbuch', wird auch als programmatische Aussage begriffen. So wie es dem Stricker in seiner Zeit notwendig erschien, irrigen Auffassungen im Bereich Minne und Ehe entschieden entgegen zu treten, ebenso scheinen Maximilian und seine 'literarischen Beiräte' die Dringlichkeit einer Stellungnahme zu den weiterhin verbindlichen adligen Standards in Bezug auf Minne und Ehe empfunden zu haben. In Analogie zu den machtpolitischen Unternehmungen des Hauses Habsburg muss man auch bei dem literarischen Projekt 'Ambraser Heldenbuch' mit einem gesamteuropäischen Rahmen rechnen. Durch seine primäre Ausrichtung auf die burgundischen Niederlande wird man jedoch vor allem von einer Auseinandersetzung mit der Literatur des französichen Kulturraumes ausgehen müssen. Die gesteigerte Produktion von Handschriften im 15. Jahrhundert wird als wichtige Dimension adliger Kommunikation und adliger Öffentlichkeit vermutet. Die Ausrichtung des 'Ambraser Heldenbuchs' mittels seiner zahlreichen Dichtungen zur 'Beziehungsfrage' wird angesprochen und in Übereinstimmung mit seiner programmatischen Dichtung am Anfang, als Verteidigungsschrift angesich

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