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Totendarstellungen in der Kriminalfernsehreihe Tatort

Über die Inszenierung von Leichen in der Pathologie der deutschen Kriminalfernsehreihe Tatort im Vergleich zu amerikanischen Kriminalfernsehserien unserer Zeit

Patrick Schubert

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Paperback / softback
08 August 2013
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Soziologie - Medien, Kunst, Musik, Note: 1,0, Technische Universität Berlin (Institut für allgemeine Soziologie/Theorien moderner Gesellschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Untersuchung vergleicht Totendarstellungen in gerichtsmedizinischen Kontexten der Kriminalreihe Tatort mit thematisch ähnlichen Darstellungen amerikanischer Kriminalserien. Die zur Analyse deutscher sowie amerikanischer Serien herangezogene Methode ist die der struktural-hermeneutischen Symbolanalyse nach Müller-Doohm. Die Analyse hat gezeigt, dass es neue Formen der visuellen Kodierung von Leichen im Tatort gibt, die einem neuen Abbildungsmodell zugeordnet werden können. Dieses zeichnet sich dadurch aus, dass es hybride Darstellungen erzeugt. In Darstellungen, die diesem Typus entsprechen werden typische Darstellungsweisen deutscher und amerikanischer Abbildungsmodelle kombiniert. Die dadurch hybridisierte Darstellung ist jedoch immer als einem deutschen Entstehungskontext zugehörig zu identifizieren, da sie ästhetische Elemente der Inszenierung enthält, die in amerikanischen Darstellungen nicht vorkommen würden. Es wird die Ansicht vertreten, dass die neuen Leichendarstellungen sowohl deutscher wie amerikanischer Produktion, als Ausdruck einer wachsenden Popularisierung des Todes innerhalb der Gesellschaften gedeutet werden können. Diese sich zumindest im westlichen Kulturraum ausbreitende Popularisierungstendenz wird jedoch jeweils lokal vollzogen und dabei nationalspezifisch überformt.

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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Soziologie - Medien, Kunst, Musik, Note: 1,0, Technische Universität Berlin (Institut für allgemeine Soziologie/Theorien moderner Gesellschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Untersuchung vergleicht Totendarstellungen in gerichtsmedizinischen Kontexten der Kriminalreihe Tatort mit thematisch ähnlichen Darstellungen amerikanischer Kriminalserien. Die zur Analyse deutscher sowie amerikanischer Serien herangezogene Methode ist die der struktural-hermeneutischen Symbolanalyse nach Müller-Doohm. Die Analyse hat gezeigt, dass es neue Formen der visuellen Kodierung von Leichen im Tatort gibt, die einem neuen Abbildungsmodell zugeordnet werden können. Dieses zeichnet sich dadurch aus, dass es hybride Darstellungen erzeugt. In Darstellungen, die diesem Typus entsprechen werden typische Darstellungsweisen deutscher und amerikanischer Abbildungsmodelle kombiniert. Die dadurch hybridisierte Darstellung ist jedoch immer als einem deutschen Entstehungskontext zugehörig zu identifizieren, da sie ästhetische Elemente der Inszenierung enthält, die in amerikanischen Darstellungen nicht vorkommen würden. Es wird die Ansicht vertreten, dass die neuen Leichendarstellungen sowohl deutscher wie amerikanischer Produktion, als Ausdruck einer wachsenden Popularisierung des Todes innerhalb der Gesellschaften gedeutet werden können. Diese sich zumindest im westlichen Kulturraum ausbreitende Popularisierungstendenz wird jedoch jeweils lokal vollzogen und dabei nationalspezifisch überformt.

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