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Die Reportage. Manipulation oder Information?

Anonym

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Paperback / softback
02 October 2015
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Facharbeit (Schule) aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,0, , Sprache: Deutsch, Abstract: Als „Königsform" ist sie hochgepriesen und in fast allen Sender-Programmen ist sie fest integriert - die Fernsehreportage. Den Zuschauern wird die Wahrheit in authentischen Geschichten präsentiert, weshalb sie heute häufig als eine durchaus attraktive und einfache Form der Informationsbeschaffung genutzt wird. Sie wird dabei zu den informierenden Darstellungsformen gezählt.Doch in der heutigen Zeit der Massenmedien stehen besonders die Privat-Sender stark in Konkurrenz zueinander und der Kampf um die höchsten Einschaltquoten ist stärker denn je. Der Profit ist wichtiger, als eine gelungene und klassische Reportage zu senden. Stattdessen wird an dem Ereignis lieber noch etwas gefeilt und wohl brisante Details hinzugefügt, um den Zuschauern eine möglichst spannende Story bieten zu können.3 Auch das Streben nach Selbstverwirklichung, das viele Reporter bei der Produktion in den Vordergrund stellen, führt dazu, dass die objektiv informierenden Abschnitte immer mehr von den subjektiven Eindrücken des Reporters überschattet werden. Die Information rückt immer mehr in den Hintergrund. Das eigentliche Problem ergibt sich allerdings nicht aus dieser Bereitschaft der Reporter, die Wahrheit mit ihrer Subjektivität etwas um zu gestalten, sondern ergibt sich aus den Reaktionen der Zuschauer. Sie akzeptieren die gezeigten Reportagen und fordern immer noch brisantere und faszinierendere Geschichten. Dabei wollen sie nicht erkennen, dass das Gezeigte oftmals nicht der Wahrheit entspricht. Ertel beschreibt dieses Problem wie folgt: „Erstaunlicherweise gehört der Eindruck des Wahren, Objektiven oder Authentischen, den dokumentarische Bilder vermitteln, zu den Mythen der Moderne, die wirksam bleiben, obwohl sie längst durchschaut sind". Man könnte sogar vermuten, dass die Zuschauer, ohne es zu wissen, durch die eingesetzten filmischen Mit

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Die Reportage. Manipulation oder Information?

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Facharbeit (Schule) aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,0, , Sprache: Deutsch, Abstract: Als „Königsform" ist sie hochgepriesen und in fast allen Sender-Programmen ist sie fest integriert - die Fernsehreportage. Den Zuschauern wird die Wahrheit in authentischen Geschichten präsentiert, weshalb sie heute häufig als eine durchaus attraktive und einfache Form der Informationsbeschaffung genutzt wird. Sie wird dabei zu den informierenden Darstellungsformen gezählt.Doch in der heutigen Zeit der Massenmedien stehen besonders die Privat-Sender stark in Konkurrenz zueinander und der Kampf um die höchsten Einschaltquoten ist stärker denn je. Der Profit ist wichtiger, als eine gelungene und klassische Reportage zu senden. Stattdessen wird an dem Ereignis lieber noch etwas gefeilt und wohl brisante Details hinzugefügt, um den Zuschauern eine möglichst spannende Story bieten zu können.3 Auch das Streben nach Selbstverwirklichung, das viele Reporter bei der Produktion in den Vordergrund stellen, führt dazu, dass die objektiv informierenden Abschnitte immer mehr von den subjektiven Eindrücken des Reporters überschattet werden. Die Information rückt immer mehr in den Hintergrund. Das eigentliche Problem ergibt sich allerdings nicht aus dieser Bereitschaft der Reporter, die Wahrheit mit ihrer Subjektivität etwas um zu gestalten, sondern ergibt sich aus den Reaktionen der Zuschauer. Sie akzeptieren die gezeigten Reportagen und fordern immer noch brisantere und faszinierendere Geschichten. Dabei wollen sie nicht erkennen, dass das Gezeigte oftmals nicht der Wahrheit entspricht. Ertel beschreibt dieses Problem wie folgt: „Erstaunlicherweise gehört der Eindruck des Wahren, Objektiven oder Authentischen, den dokumentarische Bilder vermitteln, zu den Mythen der Moderne, die wirksam bleiben, obwohl sie längst durchschaut sind". Man könnte sogar vermuten, dass die Zuschauer, ohne es zu wissen, durch die eingesetzten filmischen Mit

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